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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
48
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Lausün.

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KM zu tbun, Und erhielt mit Mühe von ihm, daß er so gutscyn wolle, das Anerbieten zu acceptiren. Sogleich verließer lue Bastille und gieng dem Könige sein Compltment zu ma«chcU und den Eid ferner neuen Charge abMlegen und ver«lauste di- Dragoner, Er hatte seil i6b5 das Gouvernementvon Bern gehabt, nach dem Tode des Marschalls von El«rewbaur. Ich spreche hier nicht von seinem Abentheuer mitMademoiselle und von seinem so rhöcichtcn Streiche, daß erseine Hcprach mit ihr, in welche der König schon gewilligthatte, aufschob, »m schölte Livreen zu erhalte» und es dahinzu bringen, daß die Vermählung in ver Messe des Königsvollzögen würde. Dieß gab Monsieur und !>lonl. iv s',i»cw»der ihn besonders «»trieb, Zeit zum Könige zu gehen undihm Vorstellungen zu thun, die ihn bewogen, seine Einwiliiignng zurückzunehmen, und so die Hehrath zu vereiteln, Mardemoiselle spie Feuer und Flau me; aber Peguilhcm, der seitdem Tode seines Vaters den Namen des Grafen von Läusünangenommen hatte, brachte dem Könige willig dieses Opfer,rnit mehr Mäßigung als ihm sei st eigen war. Er erhielt dieCompagnie der hundert Edcllcute der königlichen HaustruppeNLeu cks Lorchin» welche sein Vater gehabt halte und warGenerallieutenant geworden. Er war in Frau von Monacoverliebt, die Schwester des Grafen von Guiche, intimeFreundin v»N Madame und in alle ihre Jntrigucn eingerweiht. Madame hatte, obgleich es eine Sache ohne Beyrspiel war, und auch nie wieder vorgekommen ist» vom Kö-nige, mit dem sic äußerst gut stand, erhalten, daß sic alsEnglische Prinzessin, so wie die Königin eine Obcrdofmeisie«bin habe» durfte. Und dazu halte sie Frau von Monaco gNNvmmen. Lausün war sehr cisersüchkig, und war nicht mitihr zufrieden. An einem SsmMernachMikkag, wo er nachSt Cloub gegangen war, fand er Madame und ihren Hofauf dem Fußboden sitzend, um sich zu erfrischen, und Frauvon Monaco halb liegend, die eine Hand umgekehrt aufdem Boden gestützt. Lausün fängt Mil de» Damen zu scher-zen an» und weiß es zu machen» daß er seine Ferse in dishohle Hand der Frau von Mvunev setzt» dreht such in dersel-be» herum und geht fort. Frau von Monaco ye.tte Ge Miltgenug, nicht zu schreyen und zu schweigen. Nicht lange dar-auf machte »r es noch schlimmer. Er witterte, daß der Kö-nig »nt ihr ein Abentheuer hatte» und die Stunde, wo sie

Bon-