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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
47
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Louftnr.

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Zutritts) ein Gespräch unter vier Augen Mit dein König; e«fieng von der Steile an zu sprechen und mahnte den Königkühn um sein Versprechen. Der König antwortete ihm, daßdazu nicht mehr Zeit ft», weil er sie ihm yur unter der Be»dingunq der Verschwiegenheit versprochen, und er das Gerheimniß aebrochen habe Peguühnn trat einige Schritte zurrück, Zehrte dem König den Rücken, zog seinen Degen, zerrbrack die Klinge unter seinem Fuß, und rief voll Wtith : daßkr nie mehr einem Fürsten dienen Werde, der ihm so schlechtbas Wort gebrochen habe. Der König, vor Zorn außer sich,that vielleicht in diesem Augenblick die schönste Handlung sei«nec Lebens; er kehrt stch um, öffnet daS Fenster, wilft l ittRsl r hinaus und sagt, es würde ihm leid khun, wenn ereinen Mann von Stand geschlagen hätte. Am andern Morrgen wurde Peguilhem, der sich seit der Zeit nicht sehn zulassen getraut hatte, ans seinem Zimmer arretüt, und in diePastille gebracht. Er war intimer Freund von Guitr » ,dem Liebling des Königs, der für ihn die Stelle eines Groß«garderobemeistcrs geschaffen halte. Dieser wagte es, be» demKönige ein gut Wort für ihn einzulegen, und suchte ihn andie Neigung und Liebe zu erinnern, die er für ihn gehabthatte. Es gelang ihm , den König zu rühren, er bedauertees, Peguilhem durch die Versagung einer so großen Steile,auf die er auf sein Wort rechnen zu können geglaubt habe,zum Wahnsinn gebracht zu haben, und war bereit, es wie«der gut zu machen. Er gab die Artillerie dem Grafen dtkLüde, Ordensritter seit t66i, den er aus Gewohnheit undwegen ihrer übereinstimmenden Neigung für Galanterie undJagd sehr liebte. Er war Capikain und Gouverneur vonSt Germain und erster Kammerherr, — und im I. 167;wurde er Herzog non veriftö oder 3 brevet. Die Herzogindu Lude, Hofdame der Dauphine, war seine zweyte Frau,die er als kinderlose Wiltwe hinterließ. Um die General«scldzeugmeisterstelle bezahlen zu können, verkaufte er seineStelle als erster Kamtnerherr an den Herzog von Ga res,welcher Capitain der Leibgarde war, und diese letztere Stelleließ der König zur Entschädigimg Peguilhem in der Pastille«nbietcn. Diese schnelle ungchoffte Versöhnung des Königsgab Peguilhem Kühnheit genug, um sich zu schmeicheln, dager noch mehr erhalten könne; und er schlug die Stelle ans.Guttrp kam in die Pastille, um seinem Freunde Vorstellun-gen