Lausün.'
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geheim halten wollen. Er antwortete LonvviS mit sehr ernsterMine, daß dies; ja noch nicht geschehen sey, beurlaubt ihnund seht sich wieder im Conseil nieder. Nicht lange daraufwird es aufgehoben, der König geht heraus, um zue Messe zugehen, hehl Peguilhem und geht vor ihm vorbei- ohne ihmrin Wort zu sagen. Peguilhem- voll Erstaunen, warteteden ganzen übrigen Tag; und da er glaubte, daß die verrsprochcnr Declaration nicht erfolgen werde, so sprach er beimxeül. cunckur deswegen mit dem Könige, der ihn zur An»tvort gab, daß dies; »och nicht geschehen könne, Laß er zuserhen wolle. Die Zweideutigkeit der Antwort, und die Tro«ckenheit seines Tones beunruhigte Peguilhem. Er war einWeibermann, und verstand die Svcache der Galanterie, ergierig also zu Frau von Moutespan, erza lte ihr seine Unruheund beschwor sie, ihn davon zu befreien. Sie verspricht ihmWunderdinge- und halt ihn so einige Tage hin. Diese» ZS«gerung müde, da er nicht ergründen konnte, wie sein Unglückzusammenhänge , faßte er einen Entschluß - der unglaublichwäre, wenn er nicht vom ganzen damaligen Hofe bezeugtwürde. Er hielt es mit einer Favoritkammersran der Frauvon Moutespan, (denn alles war ihm willkommen, was ihmConnerion und Protection verschaffte,) und diese Hais ihmden verwegensten, gefährlichsten Streich vollbringen, von demMan je gehört hat. Bcy allen seinen Liebeshändeln trenntesich der König nicht vom Bette der Königin- er kam oftspät- aber regelmäßig; dafür legte er sich aber nachmittagsMit seinen Maitreffen zu Betts. Peguilhem ließ sich durchdiese Kammerftau unter das Bette verstecken, in welches sichder König mit Frau von Monlespan legen sollte, und hierbelehrte ihn ihre Unterredung von dem Hinderniß, das Lvuivois ihm in Rücksicht der Charge in Weg gelegt, vom ZorndeS Königs, baß sein Geheimnis ausgepiauden wpröen, undvon seinem Entschlüsse, rhcils aus Aerger darüber, rheilsui» die ewigen Zwistigkeiten zwischen Peguilhem und LouvoiSUnd die ewige Last der Schlichtung derselben zu vermeiden,ihm dir Artillerie Nicht zu geben. Er hörte alles, was zwirscheu dem Könige und der Mairreffe gesprochen wurde unddaß diese , die ihm die besten Dienste versprochen hatte, ihmdie schlimmste», die sie konnte, leistete. Ein Hngen- diegeringste Bewegung, der kleinste Zufall, konnte den Verwergeilen entdecken, und was wäre dann aus ihm geworden?
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