Lausün.
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»er Familie, und kam sehr jung, von allem entblößt» un«erden Namen Pcguilhem aus «einer Provinz an H f DerMarschall von Grawmont, der mit fernem Vater Geschwi-sterkind war, nahm ihn bei sich auf. Er genoß damals beiHof das erste Anschn. besaß das Vertrauen der KöniginMutcer nnd des Kardinal.- Mazarin und harte das Regimentder Garden, worauf sein ältester Lohn der Graf von Guichedie Anwartschaft hakte. Dieser war der Liebling der Dame»und die Blume der Tupfern und im Besitz der «wüßten Gunstdes Königs und der Gräfin von Soissons, der Nickte des Kar-dinals, von welcher der König nicht wegkam und die die Kö-nigin des Hofes war. Der Graf von Guicke fi'ihrre denMarquis von Pcguilhem daselbst ein, der in sehr kurzer Zeitder Günstling des Königs wurde. Der König gab ihm seinRegiment Dragoner, das er errichtete und bald darauf machteer ihn zum Feldmarlchall und schuffür ihn die Würbe einesG.'neraleoionels der Dragoner. Der Herzog von Mazarin,der sich schon im J. 1669 vom Hofzurückgezogen hatte, wollteseine Charge als Generalseldzeuqmeister niederlcgen ; Peguilthem erhielt mit zuerst davon Witterung, er bat den Königdarum, und dieser versprach sie ihm auch, doch unter derBedingung des Stillschweigens aus einiae Tage. Ale derTag gekommen war, an welchem der König es zu declarire«versprochen hatte, gieng Pequilhem, welcher das Zuttittsrechtdes erneu Kammerherrn hakte, (was man auch ius planstest'Ntrecs nennt,) während des Conseils der Finanzen in einZimmer zwischen dem, wo der ganze Hof versammelt war-tete, und dem, wo das Conseil gehalten wurde, (wohin nie-mand während des Conseils kam,) um daselbst den König,wenn er aus dem Conseil käme, zu erwarten. »Er fand da-selbst den ersten Kammerdiener des Vierteljahres Nycrt, derihn fragte, durch welchen Zufall er hieher käme. Peguilhem,seiner Sache gewiß, glaubte sich den ersten Kammerdienerzn verbinden, wenn er ihm das Glück vertraute, was so baldihm zuerkannt werden sollte- Nycrt bezeugte ihm seine Freu-de darüber, zog hierauf seine Uhr aus der Tasche und sah,daß cs noch Zeit sey, um, wie er sagte, ein kurzes dringen-des Geschäft welches ihm der König aufgetragen, abzumarchcn Er sprang e>lig eine kleine Treppe hinaus zu dem Bu-reau, wo Louvoie den ganzen Tag arbeitete, denn zu SaintGcrmam waren die Wohnungen sehr klein und seiten, und
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