Die Jesuiten»
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schönen Periode Ludwigs XlV war; in welcher Zeit man ei«neu Bourdaloue »uv andere Männer von Verdienst ans ihrerMitte har hcrvvrgehen sehe». So würden sie kein Bösesmehr stiften« denn sicherlich haben sie bis aus diesen Tag mehrBöses als Gutes gefristet.
Was die Liebe zum Oelde betrifft, welche die Zesti'tenimmer gedegt haben, so wird man nicht vergessen haben,daß zu Cadst eine Florille mrk 60 Mi wnen an Gold undSilber und rr Millionen an Waaren, die Unterschleife undConkrebanden ungerechnet, cinsief. Dev dieser Gelegenheitsiel nämlich ein- Anekdote vor, nachdem der König von Spa-nien z» Madrid war. Benin Ausladen dieser Schiffe fandensich acht große Kisten voll Chvcolate für den hochwürdigen Ge-neral der Gesellschaft Jesu. Düsse Kisten drückten denen diesie trugen, fast die Schlickern ein und man btauchte doppeltMehr Leute, als sie nack Proportion ihrer Größe ersoderten.Da man ungeachtet dieser Verstärkung dennoch die grüßte An.sirengung nörhig hakte, so wurde man neugierig, die Ursachezu wisse». Als daher alle diese Kisten in den Magazinenr yn Cadst angelangt waren, so öffneten diejenigen, welchesie zu besorgen halten, eine von ihnen, fanden aber nichlSdarin, als große dicke Cbocolatenkugeln, übereinander ge-packt. Sie fanden eine darunter, deren Gewicht sie Wun-der nahm, und so eine zweyte und eine dritte von gleicherSchwere; sie wollten eine davon zerbrechen, sie widerstand,aber die Lhocolate zersprang; und als sie mehr Kraft brauch,ten, so fanden sie, daß es lauter Goldkugeln waren, die miteinem Finger dick Chocvlate bekleidet waren; denn nach die-sem Versuch» untersuchten sie auch den Nest der Kiste und soalle übrigen. Sie meldeten es nach Madrid und hier wollteman ungeachtet des CreditS der Gesellschaft sich einen Spasdaraus machen. Man benachrichtigte die Jesuiten davon,aber vergebens; die feinen Politiker hüteten sich wohl, eine sokostbare Ehocolake sich zuzueignen, und fanden cs rathsamersie zu verlieren, als es zu gestehn. Eie protestieren undschwuren, daß sie nicht wüßten, was es für eine Bewandt-nis; damit habe, und beharrlen mit so viel Standhaftigkeitund Eiumülhigkeit bei) dieser Aussage, daß das Gold demKönige anheim siel, was kein geringer Gewinn war.