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Horn.
zwischen den Strafen der Leuce von Stand, welche ein Bendrecken begangen, und andern statt fände; das; die Enthaupttung keinen Nachtheil für dre Familie des Hingerichteten ha-ben, das Rad aber derselben eine solche Infamie zuztedenwürde, daß die Oncles, d«e Tanten, Brüder und Schwe«stern und die drey folgende» Generationen von dem Zutrittin ein adliches Stift ausgeschlossen seyn würden; eine Aus.schließung, die außer dem Schimpf mit großem Nachtheil verrbunden sey, indem die Familien dadurch die Mittel, sichihrer überflüssigen Lasten zu entledigen und ihre Kinder zuverlor en und die Hoffnungen auf Abrepen und souveräneDisthümer verlören. Diese Rücksicht bewog mich und ichversprach ihnen, diesen Grund dem Herzog von Orleans best«möglichst rorzustellen, ohne mich jedoch zu irgend etwas alszu Bitten um Gnade verbindlich zu machen. Ick war imBegriff nach la Irrte zu gehen, um daselbst der Muße derChanvoche zu genießen. Ich ging also zum Regenten undlegte ihm vor. was ich so eben gehört hatte. Ich sagte ihm,,wer bey einem so durchaus abscheulichen Verbrechen um daSLeben des Grafen von Horn bitte, nehme nur auf das HausHorn Rücksicht, und sey Nichtsein Diener; aber ich glaubteauch, derjenige sey sein Diener nicht der auf dem Rade berstünde, zu welchem Horn unausbleiblich verdammt werde»würde. Ich glaubte, es sey ein Mittelweg zu wählen, (der«gleichen er ja so sehr liebte,) der jede Foocrung der Gerechtlg«keil und jede billige Federung des Publikums erfüllen, de»so schimpflichen und nachköciligen Einfluß der Strafe auf dieso glänzende, in so großen Verbindungen stehende Familieverhindern und ihm die ganze Familie und alle mir ihr ver«bundene gewinnen würde, indem man wohl fühlen müßte,daß die Gnade des Lebens unmöglich sey; stau daß alle imentgegengesetzten Falle in Verzweiflung und Wut!) versetzttvü'den, die bey jeder verfehlten Gelegenheit in ein Stiftausgenommen zu werden, (was jetzt eben mit der Schwesterhes Grafen von Horn geschehen sollte,) nur noch mehr gereiztwerden würde. Ich stellte ihm vor, daß dieser Weg sehreinfach sey, nämlich er brauchte nur den Schluß aus sasRad fassen und sprechen zu lassen und die Milderung derSrrafe unterzeichnet und gesiegelt in Bereitschaft zu halten,um nur das Darum im Augenblick des Beschlusses daraufsetzen zu dürfen und es sogleich an die Behörde zu schicken,
und