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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
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^rinz Eugen und der Herzog Marlborough, die denFrieden nicht wollten, hatten sich vorgesetzt in Frank-reich einzudringen; der Eine aus persönlicher Rachegegen den König und aus Ruhmsucht, der Andere ausGewinnsucht, als ihren herrschenden Leidenschaften.Sie hatten beschlossen die Schwäche und Zerrüttungunserer Truppen und Festungen zu benutzen, um ihreEroberungen in diesem Feldzug, so weit als möglichzu treiben.

General Lieutenant Albergotti und der Feldmar-schall Dreux hatten Ordre nach Douai vorzurücken,wo sie kaum noch Zeit hakten, die nothwendigsten Be-fehle zu geben, als sie auch schon eingefchloffen, unddie Laufgräben, vom 4. aus den 5. May, geöffnetwurden. Die dortige Garnison war zahlreich undauserlesen. Es fehlte weder an Munition nochchn Le-bensmitteln , und alles ließ eine glückliche Vertheidi»gung erwarten.

Der König, über feinen beständigen Verlust arger-lich, wünschte eifrig einen Sieg, der den kühnen Absich-ten der Feinde Einhalt thun, und dem traurigen Zustandschimpflicher Unterhandlungen, wie sie zu Gercruiden-burg getrieben wuroen, eine anders Wendung geben soll-te». Vlllarö Hütte bey seiner Ankunft eine schöne Gele-genheit sie zu schlagen, versäumt. Seine ganze Armeehakte diesen Fehler bemerkt; allein, da er dem Feindnun einmal Zeit gelassen harte, Anordnungen zu ma-