Herr Amelot wird heute die Veränderung » welche derKäniq in seinem Despacho *) vorgenvmmen hat, umständ»lick beschreiben. Lek Herr Gesandte ist also von mancherleyGeschäften befreyt, indem er sich von dem Kriegs - und Fi,nanuvcscn gänzlich lösgesagk hat. Dev König und die KS,Min wollten, aus Rücksicht für den König, ihren Großvater,und aus Zufriedenheit über die geleisteten Dienste ihres Ge«sandten, daß er, so lange als er noch hier bleiben würde,immer in den DeSpacho gehen möchte.
k. Juli.)
Die haben sich dir Mühe genommen, Madame! mirin Ihrem Schreiben vom 4. Iunii zu sagen, daß der KStnig den Entschluß gefaßt habe, alle seine Truppen aus Spa»MN znrückznziehen; allein Sie haben vergessen, mir Rach»richr zu geben, daß der König diesen Entschluß wieder abge»ändert hat, unk 2; Bataillons daselbst lassen wird, welchesSe Catholische Majestät als eine Sache, die für ihn vonder größten Wichtigkeit seye, von ihm begehrt hat- Uner»achtet Ihres Stillschweigens kann ich doch nicht den Verdachthaben, daß Sie, Madame, mit diesem Beweis der Güte,weichen der König seinem Großsohn gegeben hat, unzufrie»den seyn sollten, wenn Str mir auch gleich versichert habe»,sie wünschten ihn entthront zu sehen.
(Madrid y. Juli!.)
Der Strahl von Hoffnung für das Leben des Infamenist schnell verschwunden. Diese Nacht bekam er Anfälle vonLvnvulsionen, und entschlief zum ewigen Leben.
(Madrid den ri. August.)
Man rühmte in Spanien das Betragen des MarschallSvon Villars und den guten Willen seiner Armee. Der Mar»schall von Derwik scheint die Unternehmungen des Herzogsvon Savoyen nicht zu fürchte».
(Ucber die Erbitterung gegen die Prinzessin Urffni, wet»che sich auf die Verhaftung des Flvtte und Renaud gründete.)
Mehrere
*) Cabinet, oder Math für unmittelbare königliche Ausfrrti«
gungcn.
tu. Deukwürdigk. XXVI» Bd, A