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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
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237
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Da Sie mir aufgcgeben haben, Ihnen zu melden, wie Se.Königliche Hoheit mit Jhro Majestät, oder wie wir allemit Sr. Königlichen Hoheit stehe», so habe ich geglaubt Zh«re» Auftrag nicht besser erfüllen zu können, als wenn ich Ihrne» dinen Aufsatz znschicke. Herr Amelot ist Verfasser darvon. Er hat ihn dem König vorgclcscn, der ihn durchausgut hieß, sich an alles, was darinn vorkam, genau crin»nerke, und erklärte, cs scye alles, bis auf den kleinsten Um«stand wahr. Se. Majestät sind die Wahrheit selbst; mandarf auf Ihr Wort bauen. Uebcigeus kann ich Ihnen sa«gen, Madame, daß der König, die Königin, der Herr Gersandte und ich, uns in Rücksicht auf Ihre Königliche Hoheitnichtvorzuwcrfen haben, daß man ihm öffentlich, und im besonrdern alle mögliche Lobeserhebungen gemacht hat, die man ihmschuldig ist, und man auf alle Art ihm gefällig zu scynsuchte. Sie wissen, was ich Key verschiedenen VorfällenIhnen über ihn gemeldet habe, und wie gerne ich das fürdiesen Prinzen zu erlangen suchte, was er wünscht. Ichhabe mir die Freyheit genommen, ihm, als er zu Madrid,und auch seit er bey der Armee war, das zu melden, was zuwissen ich ihm für gut hielt. Ich habe keine Gelegenheitunbenutzt gelassen, wodurch ich ihm meine Achtung und An«häuglichkeit beweisen konnte. Wenn es mir bey allen mci«neu Bemühungen doch nicht gelungen sepn sollte, mir seinWohlwollen zu erwerben, so kann ich cs nur meinem Unglückzuschreiben.

Man behauptet, der größte Theil seiner Dienerschaftseye «ngerne in diesem Lande, mich', da sie ihm, als einemHerrn, bey dem sie sich wohl befinden, ein langes Leben wün«schen, so würden sie ihn lieber im Palais Royal, ober inder Opera, als i» Gefahren sehen, denen er sich so leicht a»s«seht. Man hat so eben erfahren, er werde den igle« diesesMonats in dieser Stadt ankommen.

(den 19.) -

Der Herzog von Orleans war unentschlossen, ob er vomKönig und der Königin Abschied nehmen, oder ob er, ohnesie vorher zu sehen, nach Frankreich gehen solle. Die Nach«recht, man habe an dem Ort, wo Sie sind, gesagt, ekfuhr sehr schlecht mit dem König von Spanien, weil er den

Lieb«