Hoheit sich noch nicht in einer solchen Stellung zeigen konnte,als ihm in mancher Rücksicht gebührt.
(d. 4. September 1707.)
Herr von Naners ist diesen Morgen zu Sr. Königinchen Hoheit »ach Arragonien abgereist. Da der Herzog vonOrleans nun allein und unumschränkter Herr ist, so liegenalle Sorgen auf ihm. Es wird sehr rühmlich für ihn scyn,wenn er zwischen den beydcn Nationen / die er commandirt,eine gute KriegSzuckt wird einführen können, und wenn dieLeute, welche den Unterhalt der Truppen zu besorgen haben,ihre Schuldigkeit thun werden.
(Nach der Nachricht, daß der König von Spanien demMarschall von Berwik ein in dein Königreich Valcnzia geleegenes Landgut, das ziemlich große Einkünfte trägt, geschenkthabe, fahrt die Prinzessin fort. ) Es werde zu einem Her«zogrhum erhoben, auf dem die Würde eines Grand vonSpanien ruht. Diese Grandezza geht, wenn er will, aufden zwernen Sohn des Marschalls von Berwik über, undzwar für immer. Es wird Herzogthum von Liria genannt.
Das Detaschement aus Arragonien, welches der Könignach der Provence hatte marschiren lassen, und welches Mirlord Berwik uns znrückbringt, wird dem Herzog von Orleanseine große Hülfe seyn. Es wäre ein großer wichtiger Schlag,wenn Se Königliche Hoheit die Festungen eroberten, die sieim Sinn haben anzugreifen. Es fehlte nur um zwe» Sturuden, so hätte dieser Prinz auf die feindliche Cavalerie eimfallen können. Diese Action war gut berechnet und cingeleirter; allein die Zeit fehlte ihm. Er ist unter keinem glückli«chen Planeten gebohren.
(18. September 1707.)
ES freut mich unendlich, baß Sie an den CatholischenMajestäten so viel Antheil nehmen, welche eben so gut IhreKinder sind, als die, welche Sie rägiich um sich haben.Sie sind viel nachgiebiger, Madame, als ich, daß Sic sichentschließen, miti Narren, undankbaren und boshaften Meni
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