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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
226
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habt haben, nicht bey der Schlacht gewesen zu scyn, so wer»den sie eilen, bey einer andern Gelegenheit sich Ruhm zuerwerben.

V.

lieber die Gesinnungen der Prinzessin von Ursini,

gegen den Herzog von Orleans, ehe sie sichentzweit hatten.

Als Fortsetzung und Zusatz zum IX. Buch.

(den Zo. August 1726.)

Wir wisse» nichts umständliches von dem, was bey derSchlacht von Turin vsrgcsallen ist, als daß der Herzog vonOrleans als Held gefvchtcn hat, und verwundet worden ist;dock nicht gefährlich; und daß der arme Marschall von Mar-sin daselbst gerödtst wurde.

Man hat gewiß alle Geschicklichkeit und allen Eifer nöchig,welchen der Prinz von Vaudcmsnt bey allen möglichen Ge-legenheiten sonst anwcnüet, um jetzt den Unternehmungen zuwiderstehen , die der Prinz Eugen in dem Lande machr, daser inne hat. Vergessen Sie nicht, ich bitte Sie, wie sehrman diesem Gouverneur durch Argwohn unrecht gethan hak.Ich erinnere mich wohl, daß, als Seine catholische Majestätzu Barcelona war, cs an unserm Hofe aus dem Punkt war,den König von Spanien zur Absetzung desselben zu überreden.

(d. 16. Sept- 1706.)

An dem guten Willen des Marschalls von Deenstk läßtsich gar nicht zweifeln. Ungeachtet die Spanier nicht,fürihn sind, hört man doch nichts schlimmes über ihn; und die-sen zu gefallen ist schwer.

Wenn dort (bey Turin) eine Aclion vorfallen sollte; soMüßte man für die Person des Herzogs von Orleans besorgtscyn, indem dieser junge Prinz einen unerschütterlich küh-nen Muth hat.

Bnrgvs den rz. Sept.

Herr von Vendome versicherte, la Feuillade werde Tu-rin erobern, ehe der Prinz Engen Zeit haben würde, zu demHerzog von Savoyen zu stoßen.