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daraus zählen, daß er für Sie hasten muß. Auch lasse ichdem Herzog von Savoyen sagen: wenn er für seinen Ge-
sandten etwas fürchte; so möchte es besser seyn, ihn sogleichzurückzubcrufcn, als die Erklärung des Kriegs erst abzurwarten.
In Betreff der andern Ihnen gegebenen Nachricht istes sehr wichtig, ihr, so viel möglich, auf den Grund zukommen- Manche Umstände lassen wich indes; an der Wahr»heit derselben zweifeln. Der Herzog von Medina, Sidoniahat Ursache zufrieden zu seyn, und scheint es auch wirklich.Ich werde zue. Verhaftung des Mannes, welchen man Jh»neu genannt hat, vor seiner Zurüükunst nach Wien keinenBefehl geben. Fahren Sie fort, alles mögliche zur weiterrcn Entdeckung dieser Sache anzuwcnden. Es ist weit bestscr, wen» sich der Spanische Gesandte in das Chiirfürsten«ihum Baiern zmückziehr, als wenn er die Befehle vom Kö<nig in Spanien in de» kaiserlichen Staaten erwartet, weilseine Person dort nicht in Sicherheit ist.
Ich habe Ihre Briefe vom 16. und 20. April erhalten.Da Sie mir darin» von den Bewegungen der kaiserlichenTruppen Nachricht geben, so habe ich Ihnen keine neuenBefehle zu crkheilen, als daß Sie fortsahren, mich vonallem, waS vergeht, zu unterrichten.
Hiemit empfehle ich Sie, mein lieber Herr Marquis vonWilsarS, dem Schutz Gottes re.
Brief von dem König an Ebendenselben.
Versailles d- 25. Mai 1701.'
Herr Marquis von Villars! Ich habe Ihre Briefevom 4. und 7. dieses Monats erhalten. Beydc überzeugenmich, daß Sie nichts unterlassen haben, um die Wahrheitder geheimen Nachrichten, den Stand und Charakter dcsjc»nigen, der Sie Ihnen gegeben hat, naher zu erfahren, undHerauszubringcn, ob, was er Ihnen vertraute, aufrichtiggemeint war, oder ob er von einigen kaiserlichen Ministernan Sie abgeschickt wurde, um Sic, unter den gegenwartirgen Umständen, zu einem falschen Schritt zu verleiten. Die»ser Kunstgriff ist dem Charakter des Grafen von Mansfeldt
so