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unglücklichen Greis aber, welcher dem Marschall beyder Vertheidigung von Namur, der ihn zum General-iieutenant gemacht hat, beygestcmden hatte, ließen siedas Gouvernement der Citadelle.
Sürville kam, um dem König seine Aufwartungzu machen, und wurde, abermal zum allgemeinen Er-staunen, nicht übel von ihm ausgenommen. Allein erwußte, daß, was ersdurch eine so nachlässige Verkhei-digung der Festung für sich hatte verlieren muffen, be-sonders zu einer Zeit, wo es so wichtig war, den Feindvor einem festen Platz wenigstens lange aufzuhalten,»venu man auch nicht im Stande war, denselben zuretten, durch unbescheidene unbillige Beschuldigungengegen den Marschall von Villars, wieder gewonnenwerden konnte.
Beauveau, welcher von Bayonne zum Bisthumvon Tournay befördert worden war, bewies sich wäh-rend der Belagerung äußerst thätig, und verwendetemehr Geld, als ihm sein Beutel erlaubte. Er inachtsSürville sogar das Anerbieten, er möchte das Silber-gerälhe ausdenKirchen nehmen, und ahmte den HerrnBischoffvvn Frejus durchaus nicht nach ch. Man suchteihn auf die schmeichelhafteste Art zu bewegen, dem l'sDeum beyzuwohnen; allein er schlug dieses, sowie denHuldigungseyd geradezu ab, und verabschiedete sich amandern Morgen, che das l'e veum ansteng. Sonderbarist es, daß er in Rücksicht auf das religiöse von demHerzog von Mar'borough besser behandelt wurde, alsvom Prinzen Eugen. — Die Geschichte der milirairi-schcn Begebenheiten führt uns zu weit; ich wende michdaher wieder zu den Angelegenheiten des Hofs.
-*) Der Bischoff von Frejus, nachmaliger Cardinal von Flenry,ließ in seiner Cathedralkirche das Ds Oeura singen, da derHerzog von Savoyen diese Stadt eroberte.
An Mer.