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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
174
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Chemerauk fand in der Stadt eine Menge schwe-res Geschütz und Munition. ^r schickte den Cheva-lier von Nesle an den Herzog von Bourgogne ab,welchen er gegen Mittag antraf, gerade als er seineArmee an den, Fluß bey der Baumschule Halt machenließ. Auf seine Nachricht setzte der Herzog sich sogleichin Marsch. Als der Vortrab bey der Mühle vonGoiche ankam, erblickte man die feindliche Armee aufder Höhe von St. Martin.Lennek. Man glaubte siewerde uns wahrend des Marsches attakiren. DieCavallerie stellte sich in Schlachtordnung, um für dieInfanterie zum Nachrücken indeß Zeit zu gewinnen.

Alis einmal sah man, daß die feindliche Armeestille stand, und sich lagerte. Unsere Armee zog sichhierauf nach der Dindre zu; die Feinde breiteten sichweiter aus, nnd marschieren hintennach. DieArriere-Garde des Herzogs von Bourgogne gieng zu Ninova,den 6ten früh um 7 Uhr, über die Dindre; dir ganzeArmee sieng an sich zu lagern, der rechte Flügel beyMoste, der linke an der Schelde und zu Sehelbelle.

Zwey Tage nachher capitulirte die Citadelle vonGent, und zoO Engländer zogen von dort ab. Gace,der Sohn des MarschailS von Malignem, brachte demKönig die erste Nachricht davon, und Frettevüle,welcher gleicher Zeit von dem Grafen von la Motteabgeschickt wurde, meldete dem König: er habe miteben so wenig Mühe Brügge erobert.

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Diese bcydcn, so leicht gemachten Eroberungenhatten dadurch vortheilhafk benutzt werden können,wenn man die Schelde passirt, .Hudcnarde abgebrannt,den Feinden das Land versperrt, und ihnen ihren Un-terhalc erschwert hatte. Wir hätten für unsere Armee

Lebens»