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heimlichen Verständnisse fortgesetzt, und alles so vor-bereitet, daß eS nur noch auf die Ausführung aukam;während Bergheyck zu Brügge ähnliche listige An-schlage machte, so daß der doppelte Schlag auf einmalgelingen sollte.
In den beyderr Festungen war nicht ein ganzesBataillon; die dortigen Bürger aber waren gegenSpanien sehr gut gesinnt. Die Armee,des Herzogsvon Bourgogne schien indessen auf nichts weiter, alsauf ihren Unterhalt bedacht zu seyn, um erwarten zukönnen, was die Feinde beginnen würden.
Den gten Julius wurde Artagnan, unter demVorwand Lebensmittel herbeyzuschaffen, mit einemstarken Corps detaschirt; am Abend desselben TagSmarschirte Chcmcraut mi.t2O0o Cavalensteri und 2ooc>Grenadieren aus dem Lager von Bräme-Lallen ab, uman der Tübise Fütterung zusammen zu treiben. Dieeigentliche Absicht aber war, eiligst nach Ninvva zumarschiren. Er hielt dort einige Zeit still, und fetztealsdann seinen Marsch nach Gent fort. Den Hten,Morgens 6 Uhr, stand er noch eine Meile von Gent,wo er Nachrichten von dem Brigadier der spanischenTruppen, !a Faye, erhielt. Dieser meldete ihm: erseye den Abend vorher mit 60 verkleideten Offizierenund Soldaten von seinem Regiment von Mono abge-gangen, und habe sich des DammthoreS ohne großeMühe bemächtigt.
Chemeraut eilte hierauf mit seinen Truppen, soschnell als möglich, nach Gent, dennoch aber nicht soschnell, daß nicht la Faye in großer Gefahr, und derObervogt mit seinen Bürgern in große Verlegen-heit gerathcn wäre. Endlich kam er an, und bemäch-tigte sich der Stadt, ohne einen einzigen Schuß zuthun; worüber ihm das Volk seine Freude bezeugte.
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