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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
166
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seyen, dennoch ein Mann, wie er selten einen gekannt,und mit dein er im Kriege am liebsten zu khun habe.Meiner Meinung nach ein großes Lob für.Beyde.

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Der Herzog von Orleans hatte den größten Vor-theil auS der feindlichen Niederlage ziehen können,wenn er den Marschall von Berwik, mit einer mit-telmäßigen Armee in Arragonien gelassen hatte, undmit dein übrigen Theil derselben zu dem Marquis vonFlorida gestoßen wäre, welcher an den Granzer vonPortugal stand. Die Feinde hatten daselbst wederMagazine noch Truppen, und der König von Portu-gal war unfähig, Widerstand zu leisten. Der Her-zog von Orleans hätte also einen Umstand benutzenkönnen, der sich ihm vielleicht nie wieder darbot; erhätte sich durch die leichte Eroberung eines König-reichs Ruhm erwerben, und Spanien von dieser Seitevom Krieg und den Feinden befreien können, wenner Spanien durch ein so vörtheilhafteS Land vergrößertund in den Stand gesetzt hätte, den Krieg dadurch zuendigen, daß er den nächsten Feldzug und die ganzeKriegsmacht nach Arragonien gezogen, wo er alsdennnichts mehr hinter sich zu fürchten gehabt hätte. Dießwäre in der That ein sicheres Mittel gewesen, denKrieg von Spanien in zwep Feldzügen zu endigen.Allein das Unglück wollte, daß die Ausführung diesesPlans durchaus unmöglich wurde. Auf der ganzengroßen Route waren weder Magazine noch irgend eineArt von Lebensmitteln, weder regulirte Provlant-lieferungen, noch ein Mittel, diesen Mangel zu er-setzen. In Arragonien selbst war der Mangel sogroß, daß cs auch mit einer siegreichen Armee die imGrande war zu agirrn, doch ein Meisterstück der Be-triebsamkeir war, die Belagerung von Lerida vorzube-reiten,