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Der König ließ seinem Neffen volle Gerechtigkeitwiederfahren. Das billige Publikum, sogar der nei-dische Hof erkannten ihm die sorbeern zu, die das Un-glück ihm hatte rauben wollen. Diese Folge ist ebenso merkwürdig, als sonderbar. E§ wird nicht leichtein Beyspiel geben, daß ein Mann bey einem so voll-ständigen Unglück, dennoch ein so einstimmiges Loberhalten hat. Alle Vorwürfe sielen auf Marchin,und la Feuillade, unerachtet dieser der Schwiegersohnvon Chamillart war.
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Bey Ramillies kostete der Schrecken und die Be-stürzung des einzigen Marschalls von Villeroi, wiewir gesehen haben, neben einem kleinen Verlust anMenschen, uns die spanischen und einen Theil derfranzösischen Niederlande. In der Schlacht von Turinging durch la Fenilladcs Ehrgeiz, durch Marchin'skriechende Unterwerfung, und durch die listige Hab-süchtigkeit und den Ungehorsam der Officiere ganz Ita-lien verloren. Turin kostete zwar nicht mehr als 1500Mann; allein eS wurden ausser diesen noch viele Kriegs-gefangene und verwundet; auch verloren wir ziemlichviele Offiziere.
Der Abkch von Grancey, erster Feldprediger beymHerzog von Orleans, ein mittelmäßiger Prediger,sonst aber ein sehr muthiger Mann, wurde zwei) Schrit-te hinter ihm gerödtet. Graf Noury sagte bey dieserGelegenheit: dieser gute Abbö würde sich todr freuen,wenn er wüßte, daß er im Treffen umkam.
Der Rückzug unserer Armee nach Frankreich,die immer doch noch gus 93 Bataillons, ü Regimen-tern