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der Sache aufopfern und befahl, viele seiner Anord-nungen abzuänbern. Sobald er aber wieder abgereistwar, ließ der stolze la Feuillade alles wieder in denvorigen Zustand setzen. Er beharrte eigensinnig aufseinem Vorhaben, ohne mit irgend jemand darüberzu berathschlagen. Durch sein herrschsüchtiges Be-tragen, seine stolze Entfernung von andern, seine hoheMeinung von sich selbst, sein strenges kühnes unver-schämtes Wesen, wodurch er sich das Ansehen einesT-pfern geben wollte, durch seine Einbildung, daßihm als Schwiegersohn eines allmächtigen Ministersalles erlaubt sey, machte er sich von Anfang bis zuEnde bey seiner ganzen Armee verhaßt.
Der Herzog von Orleans wurde von Vendomesich selbst überlasten. Dieser hatte zugleich die ganzeLast seiner schweren Fehler auf ihn gewälzt, und waSnoch schlimmer war, ihn der Vormundschaft des Mar-schalls von Marchin übergeben. Der Herzog ließMedavid, welcher dem Prinzen von Vaudemonk, dernicht aus Mailand wich, untergeordnet war, einCorpS zurück, um bey den Zufuhren und ihrerBedeckung, Ordnung zu halten. Nachdem ecden Feind einige Tage beobachtet hatte, beschloßer, sich zwischen Alexandria und Valenzia zu se-tzen, um ihm den Uebergang über den Tanero zuverwehren, oder ihn zu einer Schlacht zu zwingen.Dieser Platz war der einzige, auf welchen der Feindeindringen konnte. Ausser diesem Versuch war fürTurin gar kein Beystand möglich. Wenn die Feindeden Zugang erzwingen wollten, mußten sie sich einerSchlacht auösetzen, die nach aller Wahrscheinlichkeitnicht gelingen konnte. Diesen Vorschlag machte derPrinz dem Marschall. Allein er konnte seine Ein-willigung hiezu nicht erlangen. Daran war auch gar
nicht