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Der Hof that alles für die Jesuiten, welche ihndie Ligue und ihre Folgen vergeben, und dagegenglauben wackren die Jansenisten senen eineSecte vonUnabhangigkeitsfreunden, n'elcke sich eben so wohl derköniglichen als der päpstlicken Gewalt oder der Kirche,widersetzten, von welcher, nach ihrer Vermischung derBegriffe von Papst und Kirche, die Unterzeichnungdes Formulars gebilligt und vorgeschrieben seyn sollte.Die Distinktion zwischen der Behauptung des Recht,liehen und der Thacsache wurde nicht zugelaffen, ob-gleich die Kirche niemals den Glauben an die in denConcilien entschiedene Thatsachen gefordert hat.
Die Bsneficien, welche nur von dem Wohlwol»len der Jesuiten abhingen, da der Beichtvater desKönigs sie zu vertheilen hakte, und dann die Achtungoder Nichtachtung, ja Verachtung, welche man ge-gen die Pralaren zeigte, je nachvem^dcr Hof und dieJesuiten mit ihnen zufrieden oder unzufrieden waren,würkcen so mächtig, daß man die Verfolgungen end-lich bis zur Verweigerung der Sakramente, sogarbey Sterbenden trleb.
Diese Greuel erweckten aber doch zuletzt die Auf.inerksamkeic einiger Bischöfe, die an den Papst selbstschrieben und sich der Absetzung aussetzren, an welcher»nan auch schon zu arbeiten ansing, als noch eine grö-siere Anzahl ihrer Mitbrüdcr sich ihrer annahm, undihre Sache unterstützte. Rom und der Hof fürchte-ten damals eine kirchliche Spaltung, andere Bischöfewurden Vermittler dieser Sache. Unter diesen warvornehmlich der Cardinal von Eströes, damaliger Di-schof von Laon, welcher 4 oder 5 Jahre nachher Car--mal wurde»
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