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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
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Ich halte alles Parteymackien in der Kirche so-wohl als im Staate, für verabscheuungswürdig.

Ich halte ferner die fünf berühmten Glaubenssätze(welche an OueSnel verdammt worden sind) mineibacund unmittelbar für ketzerisch ; so wie das ganze Buch,worinn sie enthalten sind, ohne Ausnahme.

Ich weiß aber auch, daß eS Personen gibt, wel-che sie für gut und wahr anerkennen, und unter sichdarüber eine Partey ausmachen.

Ich bin nach allen diesem auf keine Weise einJansen iste»

Auf der andern Seite bin ich, nicht sowohl ansPolitik, als nach innerer Ueberzeugung, ganz für das,was man sehr unrichtig unter dem Ausdruck: Freihei-ten der französischen Kirche, versieht. Sehr unrichtig,sage ich; weil diese Freiheiten nicht in Vorrechten,Verwilligungen, gesetzwidriger Anmaßungen oder her-kömmlicher Toleranz besiehe«. Vielmehr sind sie diebeständige Praxis der allgemeinen Kirche welche diefranzösische Kirche so eifrig zu erhalten, und gegen diewiderrechtlichen Anmaßungeu des römischen Hofs,zu behaupten gewußt hat. Dieser sucht durch wieder-rechtliche Forderungen, andere Kirchen zu unterjochen,und hat dadurch der Religion selbst unendlich viel nach-theiliges zugezvgen. Ich spreche vom römischen Hofe,aus Achtung für den Bischofs von Rom, dem alleinder Name Papst geblieben ist. Es ist Glaubenssaciie,daß dieser wirklich das Oberhaupt der Kirche, derNachfolger des h. Petrus, und der erste der Bischöffeist, dem die göttliche Macht und Gewalt, Sorge und

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