Angekrieben durch diese Vorstellung, welche Bissyin ihr erwekc harte, und in der Absicht, sich noch im-wer mehr Gewicht in geistlichen Angelegenheiten zuverschaffen; verleitete sie den König zu allen Greuel-thacen, Gewaltthärigkeiten und Unmenschlichkeiten,wodurch damals die Gewissensfreiheit unterdrückt,und der Gluckszustand so vieler Menschen zernichtetwurde, mit denen die Gefängnisse angefüllt waren. Bis.sy beschwazrs sie zu allem, und erlangte alles, was ecnur wollte. Ihre Herrschaft «n der Direktion der kirch.lichen Angelegenheiten erstreckte sich damals so weit,daß sogar der scharfsichtige,Pater Tellier, auf BissySBetrieb zu ihr kommen, und mir ihr die Auscheilungder Benefizien berechnen mußte. Es kostete diesenviele Ueb-erwindung, allein seine schon eingeleiretenAnschläge zu Verfolgungen, die Anstalten, welche be-sonders auf das Verderbe» des Eardinals von NoailleSabzweckten, den er seines Purpurs, seines Stuhls undselbst seiner Freyheic berauben wollte, und dann derTriumph der neuern jesuitischen und sulpizlanischenSchule über alle andere, welche einen Bossuet, PaS,cal, Nicole, Arnaud u. s. w chervorgebracht hatten,alles dieses waren Dinge, deren Ausführung ihm sosehr am Herzen lag, daß er fähig war, alles dafürauszuopsern«
Man wird sehen, daß in der Folge es bkos einArtikel war, Den er in dem Testament des Königsnicht verdauen konnte; nehmlich: Fleurys Ernennungzum Lehrer (des Cronprinzen.) Tellier selbst hatte sichzum Beichtvater und zweyten Lehrer ernennen lassen»Diesem herrschsüchtigen Mann war also alles darangelegen, daß ein Lehrmeister nach seinem Sinn ge-wählt würde. Er widersetzte sich der Wahl Fleury'sin dem Zimmer der Frau vyn Maintenon, vor ihr
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