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große Frömmigkeit erlaubte ihm nicht auf andere Din.ge aufmerksam zu se»n, sie vorherzusehen, und ihnen,wenn die Erfahrung sie ihm zeigte, abzuhclfen.
Biffn hatte sich schon lange insgeheim an die Je-suiten , die Sulpicianer und den Herrn von Chartres«»geschloffen. Letzterer überließ ihn so, wie seine Kir-che, vcr Frau von Mainrenon. Biffy ging daher aufetwas Großes aus. Um in diesen Angelegenheitenauch eine wichtige Rolle zu spielen, und dadurchFrau von Mainrenon, und durch diese den Königfür sich zu gewinnen, war ihm irgend ein wichtigesEreigniß nothwendig. Alsdann konnte er durch ge-' Heime und enge Verbindung mit den Jesuiten für ihrbeiderseitiges Interesse wirken, indem er ihnen beyder Frau von Maintenon sie aber ihm wieder zuRom vorrheilhafte Dienste leisten konnten, um aufdiese Art die Herrschaft über alle geistlichen Angelegen-heilen zu erhalten.
Die Jesuiten waren Anfangs nur betreten, nach-her aber wüchend darüber, daß der Cardinal Noaillesohne ihr Zuthun so hoch gestiegen war, so sehr inGnaden stand, und von seiner Familie so kräftig un-terstützt wurde. Ihr Pater Tellier, welchen die Sul»picianer zum Nachfolger deS Pater be la Chaise gemachtHatten, wahr sehr von ihm verschieden. Er fing halvan, feine Kräfte zu fühlen, und wußte den Cardinalvon NoaillcS so ganz in sein Gewebe zu verwickeln,wie die Spinne eine Fliege. Er suchte seine Tugend,feine Sanftmuth und Mäßigung durch tausenderleyGewissensgründe gefangen zu nehmen, bis er ihn end-lich dahin brachte, daß er die Hände dazu bot, dieberühmten kaum noch existirenven Ueberreste von Port-royal vollends von Grund aus zu zerstören. DieNonne», welche noch dort waren, wurden unbarm-
her-