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gen auf ihre Landgüter; der Cardinal Portocareronach Toledo. Man ließ Madrid in der größten Be-stürzung; auch wurde es gleich nachher von den Por-tugiesen besetzt. Alle Großen und die Mitglieder vomConseil harten die Stadt schon vorher verlassen.
Der König von Spanien und Berwik gingengegen Burgos, wo die Schwadronen, und dieZO französische Bataillons- welche von der Belagerungvon Barcelona übrig waren, zu ihnen stoßen sollten.Einige Grosse schlossen sich an sie an; andere begabensich sogleich nach Burgos zu der Königin, lieber 6Wochen vergingen unter diesen unglücklichen Umständen. -
Die Königin hatte in dieser Zeit alle Kostbarkel',ten von ihrem Gemahl, und ihre eigenen, dem Herrnvon Vase; anverkraut, welcher sie dem König (vonFrankreich) überbrachte.
Endlich kamen die französischen Truppen in Spa-nien an, und trafen zu Ende des Julius bey dem Kö-nig und Berwick ein. Der Erzherzog hielt sich nochimmer zu Sarragossa auf, und ließ seine Armeenthun, was sie konnten.
Die Spanischen Bischöffe hatten sich vorzüglichausgezeichnet, dem König auf ihre Kosten Truppengeworben, und beträchtliche Summen zugestellt. Ammeisten rhat der Bischofs von Murcia. Er hatte sichehemals als bloßer Dorspfar er so viel Achtung undRuhm erworben, daß ihn der König zum Veyspielfür alle andere, zum Bischof erhoben harte. Der Cardi-nal Portocarero, obgleich mit Recht unzufrieden, gabDennoch sehr viel, und hörte nicht auf, seine Anhäng-lichkeit zu beweisen. Auch die Bemühungen der Prä-laten waren für den König sehr vortheilhafr. Sie
schick-