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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
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rn'steni, mit dem Patent auch die Tüchtigkeit gebenzu köiineu sich beredete.

Marchin hatte einen Plan gemacht, die feindli-chen Linien zu sprengen , ehe die Kanserlichen ihre Ar-mee am Rhein versammelt haben würden. Er wurdegenehmigt. Den lg. April reiste er in geheim vonMarl» ab. Die Generale und anderen Officrere erhiel-ten ebenfalls Befehl abzureisen, ohne vorher etwasdavon zu sagen. Den 2i. verließ auch Pillars Mar-ly in der Stille.

Die beyden Marschälle trafen in Pfalzburg zu-sammen, und beyde marschirtcn alsdcnn, jeder vonseiner Seite, weiter. Bey ihrer Annäherung, ver-ließen die Feinde ihre Linien an der Mutter, wo mansie attakiren wollte. Man sah von ihren Truppennur ? bis Z hundert Mann Cavaleris, die von demSohn des Grasen Boury heftig angefallen, dieFlucht ergriffen. Sie verlohren gegen hundert Mann,du Boury aber nur zwey oder drey. Der stärksteTheil ihrer Armee ging über den Rhein zurück, nach-dem sie einige Mannschaft in Hagenau geworfen hatten.

Durch diese glückliche und leichte Expedition wu»de Fort-Louis befreit. Die Garnison daselbst wurdeabgelöst, die Festung aufs neue beseht und versorgt.Die umliegenden Posten, von denen sie blockirt war,wurden weggenommen. Der Gouverneur von Landau,Gras von Frise, zog sich schleunigst von Vischweilcrzurück, wo er beträchtliche Magazine und sogar seinSilbergeschirr verlor. Auch Lauterbnrg verließ er.VillarS besetzte eS mit feinen Truppen, und wurde da-durch auch noch Herr von der Lauter, wie von der Mut-ter. Perj nahin Hagenau weg, machte 2ODO Manndie darin waren, zu Kriegsgefangenen, erbeuteten 6 cr

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