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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
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konnten sich also auch nicht gegen die strenge Iahrzcitund das schlechte Terrain schützen. Das Wachehaltengegen eine nur zur Halste elugeschlossene Festung warunendlich. Die Besorgnisse »ahmen zu, und vermin-derten endlich das große Vertrauen, weiches mansonst in Herrn von Vcndome setzte.

Der König wollte, daß Laparat, der erste In.genieur und General Lieutenant, ohnerachtet er mitVendome nicht gut stand, dahin gehen solle, um dieBelagerung mehr anzufenren, lind gemeinschaftlichmit dem General die nöthigen Anordnungen und Ver-besserungen zu machen, besonders aber, um dem Königausführlich feine Meinung darüber zu melden. Lapa-rat war zu klug, um sein Glück aufs Spiel zu setzen,und einen Mann zu beschimpfen, welcher in so großemAnsehen stand, nnd so mächtige Stützen hatte. Erwußte, daß dieser es ihm nie vergeben , und er durcheinen solchen Feind auch die Gunst des Herrn Cha-miilart und von du Maine, und der Frau von Main-kenon verlieren würde. Die Sache war schon zu weitverwickelt.

Er fand alles gut, und war immer gleicher Mei-nung mit Herrn von Vendome, welcher mehr als jein Verlegenheit, mit Laparats Benehmen aber sehrzufrieden, sich endlich überreden ließ: Verua könneNicht eingenommen werden, so lange die Festung mitdem verschanzten Hager in Communicatio» stehe, weilimmer die Todten, Verwundeten und Kranken ans der- Festung weggeschaft, und durch frische Truppen wiederersctztwurden, während sie sich wieder mit Munition undLebensmitteln hinlänglich versehen konnten.

Man war jetzt am Ende des Februars, und hattealso fünfthalb Monate vor Verua gestanden. Es

wurde