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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
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ne Truppen von Hunger, Mattigkeit und Wunden ganzentkräftet sah, und selbst seit dem Anbruch des TagSkeinen Augenblick Ruhe gehabt hatte, dachte zu der-selben Zeit darauf, sich mit allem, was erretten könnte,ins Schloß von Cremona zurückzuziehen, um sich dortwenigstens hinter einer Schutzwehr vertheidigen undeine Capitulation erlangen zu können.

Die Anführer beyder Partheyen wollten sich alsozu gleicher Zeit zurückziehen. Dadurch wurde daSGefecht gegen Abend schon an den meisten Orten schwä-cher, als die Truppen noch einmal ihre letzten Kräfteanzustrengen suchten, um den Feind, welcher an ei-nem Thore der Stadt stand, zu verjagen, weil ihnen da-durch die Communication mit der Festung, worin dieIrländer standen, abgeschnttten war, und sie dochgerne das Thor die Nacht über frey haben wollten,damit neue Hülfstruppen durchpassiren könnten. DieIrländer unterstützten ihren Angriff von dem Wallaus so gut, daß der obere Theil des Thors wegge-nommen wurde. Die Feinde behaupteten den unternTheil des Thors auf der ebenen Straße. DiesemKampf folgte ein ziemlich langes Stillestehen.

Revel wollte nun allmahlig seine Truppen in daSSchloß zurückziehen, als Mahoni nach dieser langenRuhe ihm den Vorschlag machte, jemand abzuschicken,damit man wisse, wie es sonst überall stehe. Er botsich selbst dazu an. Es war schon dunkel; desto un-gestörter konnten die Reuter, welche man zum Recog-nosciren ausgeschickt hatte, entdecken, daß sich derFeind zurückzvg.

Herr von Entragues, dessen Tapferkeit man die Rekrtung von Cremona verdankte, überlebte diesen siegrei-chen Tag nicht. Der Spanische Gouverneur wurde mit

der