Camllae.
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Len spielte, daß er auf die zu erfolgende Regentschaft diese«Prinzen große Hoffnungen baute, und unterdessen nicht er»wangelte sich geltend zu machen.
Pater de la Chaise,
Beichtvater des Königs.
De la Chaise starb den 2v. Januar 1709 im großenZesuikercvllegium, in der Straße Saint»Anroine. Er warEnkel des berühmten P. Cotton und des P. d'Aix, der ihnunter die Jesuiten brachte, unter denen er sich in den Aemrlern als Professor, bann als Rector von Grenoble und Lyon,Dann als Provinzial dieser Provinz auszcichneke. Er warvon einer adlicken Familie aus Forez, und sein Vater, der§ute Verbindungen, und gute Dienste geleistet hatte, hättefür sein Land reich seyn können, wenn er nicht ein DutzendKinder gehabt hätte, von denen einer Stallmeister des Erz,Lischoss von Lyon, Onkels und Bruders der Marschälie vonLtlleroy war.
Im I. 167; folgte der«P. de la Chaise dem P. Ferrierals Beichtvater des Königs, welches Amt er über 32 Jahrverwaltet hat. Zur Zeit der Liebe des Königs zur Fra» vonMontespan lehrte ihn die Politik oft zu Ostern das Bettehüten; erließ einst den P. DeSchamps vicariren, welcherdie Absolution versagte.
Der P. de la Chaise hatte nur mittelmäßige Talente,aber viel Nichtigkeit des Verstandes und Sinnes, Gradheitund Güte der Gesinnung, einen sanfreu, bescheidenen Cha«racrer und war Feind aller Angeberey, und jedes gewaltsa«men Schrittes. Er halte Ehriiebe und Humanität, warleutselig, fein und artig', bescheiden und ehrerbietig. Erund sein Bruder sind immer von den Villeroy's abhängig ge»wesen, er that sich auf den Adel etwas zu gurr und Vegün»filzte ihn so viel er konnte; übrigens besaf? er die vollkomrweitste Uneigennützigkeit und ungeachtet er sehr viel Anhang»lichkeit für seine Familie hatte, so suchte er sie doch gar nichtzu bereichern, wiewohl er ihr das größte Vermögen hätteverschaffen können. Wir haben gesehen, zu weichen Gewalt,
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