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Boufflers.
Freunde; seine Billigkeit, seine Rechtlichkeit und seine klugeAufmerksamkeit, vermöge der er sich miltheilte und Rath an«nahm, seine Geduld, womzt er jedes Meinung anhörte, sei«ne Delikatesse, womit er jedem, der ihm einen Rath gegebenhatte, b-ym glücklichen Erfolg die Ehre desselben ließ, undjedem, der ein Geschäft verrichtet hatte, das Verdienst dcsselrven zuerkannte, gewannen ihm aller Herzen. Die Sorgfalt,mit der er jedesmal für hinlänglichen Kriegs« und Mund«vorrath sorgte; die Genauigkeit, mit der er beim Austheilender Brotes, Weins, Fleisches und aller Nahrungsmittel, wo«bey er bey jeder Belagerung den Vorsitz nahm, die vollkomrmenste Gleichheit der Portionen beobachten ließ; die ange-legentliche Sorge, mit der er sich der Hospitäler annahm —alles dieß machte ihn zum Gegenstand der Anbetung für dieTruppen und Einwohner; seine Truppen bildete er zumKrie«ge — und es waren sogenannte trou^Lo cies Lalackes, wel-che den größten Theii der Besatzung ausmachtcn, Flüchtlingevon Oudenarde und die Bürger, die er unter die Regimentergesteckt hatte — und bildete aus ihnen Soldaten, welche de-nen von den alten Corps nichts »achgabcn.
Zugänglich in jedem Augenblicke, in allem zuvorkom-mend, so viel als möglich darauf bedacht, andern unnützeAnstrengung und Gefahren zu ersparen, strengte er sich selbstfür alle an, war überall zugegen, sah und ordnete alles selbst-— und setzte sich beständig den Gefahren aus. Bey Anarif«fen schlief er ganz angekleidet und von Eröffnung der Lauf-gräben bis zur Nebergabe legre er sich nicht dreymal zu Bette-
Es war nicht zu begreifen, wie ein Mann von solchemAlter und der solche Strapazen ausgestanden hatte, noch soviel aushalten konnte. Man machte ihm Vorwürfe, daß ersich den Gefahren aussehe, aber er wollte überall selbst zugegenseyn. Mehrmals wurde er verwundet, er verhehlte es aber solange er konnte, und änderte nichts in seinem täglichen Betra-gen ; als ihn aber ein Hieb auf den Kopf niedergestürzl hat-te , wurde er wider seinen Willen zu Hause getragen und wi-der seinen Willen wollte man ihm zur Ader lassen. Er wei-gerte sich aber es zu thun, aus Furcht, daß ihm das dieKraft benehmen würde und wollte wieder hinaus. Die Sol«baten umzingelten endlich sein Haus und riefen drohend : sieWürden ihre Posten verlassen, wenn er binnen hier und vier
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