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Aubigne.
erhalten. Auf Fra» von Maintenon that er die entsetzlichstenAusfälle, weil sie ihn nicht zum Herzog und Par machte,besonders aber, wei! sie nickt jeden Einfall, der ihm in Kopfkam, gewähren liest; er fand sich schlecht belohnt, daß ernur die Gouvernements Belfert, nachher AigucSmorlcS nebstCoiqnac gehabt hatte, welches er nebst Berry behielt, indemer für dieses Aiguesmvrtes abgab. Er lief in den Tuillcrren,und überall den Mädchen nach, unterhielt immer einige, lebtesehr oft mit ihnen und ihren Familun und mit Gesellschaftihres Gleichen uud ließ dabey viel Geld ausgehn; denn seinDeutel hielt kein Geld. Ein wahrer Narr fürs ^nenbaiis,aber spashaft, voll Witz, voll Einfälle und schneller uner»warteter Antworte»; dabey gutwülhig und honnet, von sei«nem Betragen und ohne alle Impertinenz, die man vielleichtvon der Eitelkeit auf seine Schwester erwartet hatte; übengens ein wahrer Ansbund. Es war ein trefflicher Spas,den man oft haben konnte, ihn von den Zeiten Scarron'sund des Aibret'schen Hotels biswellen auch von de» früher»sprechen zu hören, wobcy er kein Blatt vor den Mund nahm,besonders wenn es auf dir Lieberabentheuer seiner Schwesterkam, die er mit ihrer jetzige» Devotion und übrigen Lagein Parallele setzte.
Dey dergleichen Gesprächen kam man aber nicht wenigin Verlegenheit; denn er war nie, wenn man es gewünschthätte, davon abzubringe«, und schränkte sie auch nicht aufzwey oder drey Freunde ein, sonder» bey Tafel vor aller Welt»auf einer Bank der Tuillerien, öffentlich in der Gallerte zuVersailles sprach er so, ohne alle Rücksicht, immer in die»sem possenhaften Tone, indem er sogar, wenn er vom Körnige sprach, den Ausdruck Schwager brauchte.
Frau von Maintcnon äußerst verdrießlich und ärgerlichüber die Tollheit ihres Bruders, brachte es mit Hülse derSaint> Sulpictaner, weiche ihr zu allem als Werkzeug dien»len, dahin, chaß er sich, da er ein Leichtfuß war und immerGeld brauchte, überreden ließ, seine unordentliche Lebensart,seine Ausschweifungen und häuslichen Zwistigkeiten zu vcr»lassen, sich zur Ruhe zu begeben, und sich zu dem Ende indie Brüderschaft zurückzuziehen, welche Hr. Doyen unter demSchutz des Klosters Saint-Sttlpice für Ldelleule, oder diesich dafür ausgaben, errichtet hatte, die nun dasetbst gemein»
schafr,