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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
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Ligen; das beste Mittel endlich zur gütlichen Beylegung die» »§ ^

ser Sache bestände darin, daß Macanay sein Memorial znerücknähme, und ein anderes in gemäßigter» Ausdrücken, die B ^

eines Römischkarholischcn würdig wären, überreichte.

Der König nahm diese Antwort des Kardinals aus den ' ^

Händen seines Neffen, des Prinzen Cellamare gütig an; er '

glaübre aber,-er würde diese Handel weit geschwinder abthun ^ ,

können, wenn dclGiudics seine Bedienung niederlegte. Die«ser dankte auch sogleich ab. Allein der Papst, dem man von ^ '

der ganzen Angelegenheit und dem Streite über die Gerichts«barkelt Nachrichten ertyeiit halte, weigerte sich, die Abdan« ^

kung des dei Giudice anzunehmen, weil er befürchtete, daßdie Vorstellung des Maca.iay, wenn man der Inquisition ^

ein Oberhaupt gäbe, welches weniger Standhaftigket als der l>u

Kardinal besäße, ihre Wirkung rhun möchten, und die körnigliche Gewalt das Ilebergewicht über die Gewalt des H.

Officii behaupten würde. Der König hatte auch schon wirk«lick nach dem Rache einiger Personen, den P. Robinet, unddes Macanay Bruder, einen Dominikanermönch, zu Hanp« Mn

lern der Inquisition ernannt. Robinet lehnte dieses Amt ^

vsnzsich äb, und das Tribunal weigerte sich, den Domini«kaner anzunehnien. Es behauptete, daß, nach Inhalt des M

mit Ferdinand, dem Katholischen, errichtetenCvncordats, der lr>>

Papst allein, und nächst ihm der Generalinquisitor zur Er« Hw

nennung der Inquisitoren berechtigt waren; das Tribunal In,

iüürde durch die Ueberschrcitung dieser einmal festgesetzten und ?>

bestätigten Regeln zerstört; und es stände zwar in der Ge« iiri

Walt des Königs, dasselbe auszuheben, er wäre aber nicht Ct«

vermögend, die Einrichtung desselben abzuändern. «ch

Mitten unter diesen Streitigkeiten wurde die Sache ^

«on Tage zu Tage verwirrter, weil der Papst keinen andern ^

Generalinquisitor «erstatten wollte, und der König dem Kar« -

Dinal sich zu vertheidigen, erlaubt hatte. Endlich aber trugdie Ankunft der neuen Königin zur Abhelfung so vieler Ue-bc! bey. Der König hatte die Anordnung gemacht, daß sie, "S

ohne die Staaten des Kaisers zu betreten, ihren Weg über 'Mi

Genua nehmen, und mit dem Geschwader des D'Andreo Pez«ach Spanien hinüberkommen sollte. Die Prinzessin mußte M

daher über die rauhen Gebirge reisen, die das genuesischeGebiet von. dem parmesanischen absondern. Sie kam den N

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