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Großinquisitor, dein Kardinal del Giudice stestakigei worden,der, da cr sich ausserhalb Spanien befände, keine Gerichts«barkeit in dem Reiche öchatten könnte; der Kardinal harte,ohne daö Geheimnis; zu - verkoche«, diese Angelegenheit demKönige eröffnen können, weil man gegen Einen seiner Staats»beamten verfahr; cs wäre schwer dasjenige, was vergeganrgen seu, ahzrMUsn, wen:! nicht Macaiiay vor dem Tribunalder Inquisition einen Widerruf lhäre, und den verdammtenSähet, entsagte, weil er sonst in res tu bleiben würde; derKönig könnte nicht die Bestrafung verhindern, ohne den Ka«vonibns entgegen zu handeln, und ohne die Fun.damentalsta«iure« der Stiftung d-S H. Officii, welche die Könige , seineLtcrgänger bestätigt hätten, zu verleben, und rveftn er derGcrechjigk.it einen srepcn Fortgang erlaubte, so könnte dasTribunal sich nicht enthalt?!,, gegen einen Mann, den csfür strafbar hielte, gerichtlich zu verfahren."
Dieser Schluß der Theokoaen beunruhigte den König.Er schickte nun zwar den Inquisitoren keine Befehle mehrzu, fuhr aber gleichwohl fort, den Macanau zu beschützen.Sein ganzer Unwille wandte sich gegen den Kardinal delGiudiee; indessen besaß cr noch Mäßigung genug, um vor«her seine Ncchtssrtignng'anhören zu wollen . Dcr Kardinalwar von Paris abgsreiset; der Prinz Pis wurde ihm bisBc,penne entgegen geschickt, um ihm anzudeuccn, Spaniennicht eher zu betreten, als bis cr dem König durch Abreibungdes bekannt gemachten Dekrets Gcnligthuung geleistet hätte,und zwar deswegen, wett er dasselbe zu bestätigen sich unter-standen hatte, ohne dem Prinzen daven Nachricht zu erthei«len, weil ec die Gerichtsbarkeit Spaniens dadurch verletzthalte, daß er daselbst, während seines Aufenthalts in einemfremder: Lande, Befehle geben zu können geglaubt habe.Man trug dieses Geschäfte dem Prinzen Pio darum auf,weil er des Kardinals del Giudice Freund war, und der Kör»zig die Sache gütlich beylegen wollte. Die Prinzessin Urrsini aber, weicher das große Ansehen des Kardinals Argwohnund Furcht verursachte, und die seine ihr in Frankreich ge-leisteten Dienste verfaß, verlangte, man sollte ihn ohne wci«tere Umstände nach Rom hingeh'en lassen, ohne ihm denEintritt in Spanien zu verstauen. Orr») und Macanay be-gehrten cs gleichfalls; dcr König aber suchte ein Ä'.äßigungs»
mittel.