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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
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Dadurch, haß sie die Aufhebung von Port« royal und dieVertilgung des Protestantismus begünstigt», und, wiewohlsie sich als Beschützerin des letzter» im ganzen Umfang er«klärt hatte, dennoch den biedern Kardi ml wir Noailles derVerfolgungswuth des Paters Testier preis gab.

Unmerklich hatte sie die Bischöffe von Meaux, von Char-tres, von Lvndom und noch einige Prasuen, welchen derKönig sein Vertrauen gönnte, auf ihre Seite gezogen. Alssie recht viele Anhänger hafte, sagte sie zum König: sic könn-te unmöglich dir Ge vissensbisse, die sie Tag und Nachtguäl-en, noch länger bekämpfen. Der König sprach hierübermit dem Pater de la ChaiH; dieser schlug eine sogenannteGewissensheirath vor. Anfangs wollte der König davon garnichts hören,; astern je nfehr Hindernisse sich zeigten, destomehr Geduld, desto mehr Entschlossenheit setzte ihnen Frauvon Mainkenon entgegen, und nach und na h brachte sie dochden Monarchen an das gewünschte Ziel. Immer fand sieder König, der sie täglich besuchte, zu den Fasten eines Kru-zifixes in Thränen. Ihr Leiden rührte ihn; er bewunderteihre Kämpfe zwischen der Liebe zu Gott und der Liebe meinem König; ihre erhabne Gesinnung machte tiefen Eindruckauf ihn. Er machte ihr wirklich die Hoffnung, daß sie ihnkünstig ohne Vorwurf würde sehen können, und gab ihr da»hurch Beruhigung. Allein der Dauphin erfuhr den Entschlichdes Königs , und widersprach ohne Zurückhaltung mit Festig-keit ; auch Fenclon stimmte fhm bei. Vergebens stellte mandcm Dauphin vor, die Verbindung des Königs mit der Fa-voritin würde doch geheim und kinderlos bleiben; man ver-sprach ihm sogar, Mlle. Fleury, seine Tochter von Mlle.he la Force, für rechtmäßig zu erklären: Monseigneur be<harrte auf seinem Widerspruch. Der König, der im Grundekeine Lust haben mochte, sich mit dieser Heirath zu übereilen,schien erst die Stimmen darüber sammeln zu wollen, übcrdießwar ihm auch wohl daran gelegen, daß sein Sohn weder ge-gen ihn noch gegen die Frau von Maintenon durch einen sei«chen Schritt ausgebracht werden sollte. Genug, er verschobeS von einer Zelt zur andern, so eifrig ihm auch die Favo-ritin mir dem Zorne des Himmels zu bedrohen fortfuhr.

Endlich, nachdem er sich lange blos leidend verhalte»hafte, nahm er sie dennoch insgeheim als seine Gemalin an.

Der