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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
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Der König von Frankreich, der seinen Planverfolgte, harte an seinen Enkel geschrieben: Da erseine Feinde bis in die Lombardie verfolgt habe, undjetzt sein Nebenbuhler persönlich im Schovße von Spa-nien gegen ihn auftrete, so wäre eS für ihn schimpflich,wenn er sich nicht an der Spitze seiner Armee ihm ge-genüber stellen wolle. Er bestärkte ihn nachher ange-legentlich in seinem Entschlüsse und widcrrieth es ihm ge-radezu, sich von der Königin begleiten zu lassen, die ihmim Wege seyn und einen schädlichen Aufwand verursachenwürde. Er vereitelte also diesen Plan und suchte dieAbreise des Königs so schnell als möglich zu betreiben,der nun wirklich in Begleitung deS Abba EströeS, derbis zur Ankunft seines Nachfolgers dablieb, zur Ar-mee reiste. Dahin wollte es der König haben, undsobald er bey der Armee war, schrieb er ihm daß diePrinzessin von Ursins vom Hose entfernt werdenmüßte, und zwar in einem Tone, der ihm keineAusflüchte erlaubte. Zugleicher Zeit schrieb er in ei-nem noch eindringendcrn Tone an die Königin undschickte der Prinzessin von Ursins eine förmliche Ordrezu, daß sie Madrid verlassen, überhaupt Spanienräumen und nach Italien gehen sollte.

Dieß war ein Donnerschlag für die Königin,und sie war, untröstlich; aber die Ursins ertrug denSchlag mit männlich gesetztem Muth, ohne Stolz,um nicht noch mehr zu reizen, und doch ohne Niedrig-keit. Vierzehn Tage nach erhaltener Ordre ging sienach Alcale, das durch seine, von TimeneS gestiftete,so vollständige, an Gelehrsamkeit reiche, Universitätberühmt geworden ist, und sieben Meilen von Madridliegt. In dieser kleinen Stadt hielt sie sich, trotz denwiederholt gegebenen Befehlen zur Abreise, fünf Wo-chen aus; aber nachdem sie mit einer Gegenwart des