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von jeher gekannt, sie hatte ihr während ihres langenAufenthaltes i" Frankreich sehr angelegentlich den Hofgemacht und stand jetzt mit ihr in freundschaftlichen,Connex. Sie fiel also darauf, dem Herzeg von Ver-wirk das Commando der Französischen Truppen ^ inSpanien zu verschaffen. Sie kannte ihn als einenweichen kunstlosen Höfling, der ohne Vermögen war,Familie hatte und von dem Könige und Der Königinvon England abhing; sie hoffte mit Hülse dieses Man-neS alles macken zu können was sie wollte, indem erihr dafür Dank wissen würde, daß sie ihm vom Ge-neratlieutenant zum cvmmandirenden General geholfenhabe und sich an sie anschlwssen müßte, wenn er sichemporheben und bereichern wolle; dahingegen emFranzos, mit dem sie an seiner Stelle zu thun hätte,unabhängig von ihr seyn und ihr trotzen würde. Sieleitete also am Hofe zu St. Germain die Sache einund schlug ihn in Versailles vor.
Der König ergriff, aus Rücksicht für den Königvon England und in Rücksicht seiner Aehnlichkcit mitseinen Bastarden, mit Freuden die Gelegenheit, denHerzog von Berwick auszuzeichnen und gab ihm wirklichdas Commando. Luxemburg und Villeroi hatte Ber-wick wie ihren Sohn behandelt, und gegen den Königseine Talente zum Kriege gerühmt; und da er so leichtzu dispouircn war, so konnte er den Bitten deö Kö<nigs und der Königin von England, dem Verlangender Prinzessin Ursins und dem vortherlhaften Zeng-niß jener Generale von der Fähigkeit des Herzogs vonVerwick nicht widerstehen.
Puysegur wurde zu seinem Gehülfen im Com-maudo ernannt. Er ging voraus nach Spanien undfand von den Pyrenäen an bis in die Gegend vonMadrid alles im besten Zustande für die Subsistenz- der