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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
Seite
237
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XVII.

Lm und Aubigni in Gunst am Spani,schm Hofe.

Orri hatte sich die vertrauteste Freundschaft derUrsinS erworben, er hatte das Departement der Fi«nanzen und des Handels und war der vierte im Cabi-net. In der Folge kam mach ein fünfter hinzu, deraber an Orri gekettet war. Dieß war Aubigni, derSohn eines Procurators im Chatelet zu Paris, einschöner wohlgcwachsener lustiger und lebhafter Mann,der schon lange bey der Prinzessin als Ecüyer war undmit ihr auf dem Fuße eines, unerlaubten Umgangesstand.

Die Prinzessin und Orri waren nun alles in al*lem, sie hatten sich eme Gewalt angemoßt, wie sieseit dem Herzog von kerma und dem Grafen von Oli-varez niemand in Spanien besessen hatte und bedientensich RivaS's nur als eines SecrstärS, bis sie auchihn stürzen könnten, wie sie schon Portocarrero unddie übrigen, welche das Testament Carls II zu Standgebracht hatten, gestürzt harten. Der CardinalEströkL, der mit der Urstns immer in Streit lag undimmer den kürzen? zog, war endlich seines fruchtlosenund für ihn so schimpfliche» Aufenthaltes in Spanienmüde und verlangte ferne Zurückberufung. Der AbbLEstrees blieb aber als Gesandter, jouville, der biszur Rückkehr Philips V aus Italien der Führer deSKönigs und der Monarchie, sein einziger Busenfreundund der Ausspenver der königlichen Gnade gewesenwar, erhielt zugleich mit dem Cardinal Estrees Be-fehl nach Frankreich zurückzukommen. Die wenigenFranzosen, weiche am Spanischen Hofe waren, wur-den