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tenon anfchließen müßte; die Gesandten hingegen wür-den unter der Direktion der Französischen Minister,und beyde unmittelbar zwischen dem Könige und zwi-schen dem Spanischen Ministerium mitten inne stehn,und ganz unabhängig von ihr handeln; sie würde so-gar von den mehresten Dingen gar nichts erfahren,und auffer allen Connex und ausser Stand gesetztseyn, auf etwas zu wirken, ausser durch mühsameunsichere Umwege, und in den Angelegenheiten, vondenen ihr der König selbst etwas wissen ließ. Frauvon Mainkenon ließ sich von der Sirene bethören»Es war ihre Leidenschaft alles wissen, alles regierenund lenken zu wollen, und dieses Mittel, Spanienohne die Minister beherrschen zu können, schien ihrein glücklicher Fund, den sie begierig auffaßte, ohnezu bedenken daß sie nur dem Scheine nach, und dieUrsins wirklich herrschen würde, da sie ihr nichts wis-sen zu lassen brauchte, als was sie wollte und wie siewollte. So entstand jene enge Verbindung zwischendiesen beyden wichtigen Frauen, so erhielt die Ursinsjene unumschränkte Gewalt, und so geschah es daßalle die, welche Philipp den V auf den Thron gehol-fen hatten, und deren Klugheit und Einsicht ihm al-lein den Thron sichern konnte, ihren Platz verloren,und unsre Minister ausser Stand gesetzt wurden, etwa^sür Spanien zu wirken, und sich nur durch eine skla-vische Ergebenheit gegen die Ursins daselbst behaup-ten konnten.
So weit ging die Schlauheit dieses Weibes unddie Schwäche des Königs, welcher seinen Enkel lieberdurch einen Umweg, durch die Königin, als auf demnatürlichen Wege, durch seine Minister und duxchRath und Vorstellung lenken wollte.
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