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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
Seite
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Villafranea war einer von den ersten, dem indieser wichtigen Angelegenheit die Augen aufgingcnund welcher cinsah, daß sie die projektirtc Zerstückelungder Monarchie verhindern müßten. Er hatte die Ab-sicht, die ganze Erbfolge an den zweyken Sohn deseinzigen Sohnes der Königin von Frankreich, derSch bester deü Königs von Spanien, zu bringen, underöffnete behutsam seinen Plan Medina Sidonia, wie-wohl dieser nicht im Staatsrath saß. Medina Sido-uia der eben so östreichisch gesinnt war als er, abervermöge seines Interesses die Zerstückelung der Mo-narchie fürchtete, trat seiner Meinung bei- und be-stärkte ihn noch darin durch folgende Gründe:

Frankreich, sagte er, ist mächtig und dafür an-erkannt, eS grenzt zu Land und zu Wasser an Spa-nien, es ist in der besten Lage Spanien anzugreifenoder zu decken, es grenzt an die Niederlande und istim Stand. Mailand, Neapel, Sicilicn gegen Oest-reich zu vcrtheidigen, das an keinen von allen LenStaaten grenzt und von allen getrennt ist. UnscrIn--teresse fordert es also, daß wir uns lediglich an Frank-reich anschiießen." Sie thcilten hierauf VillagarciaSund Villena ihre Meinung mit, welche sie genehmig,den, und fanden sodann für gut, St. Estevan, denbesten Hopf im Staatsrath, dafür zu gewinnen.

Es gelang ihnen. Es waren also nunmehr fünfder wichtigsten Männer entschlossen, die Krone einemfranzösischen Prinzen zu geben. Sie berathschlagtenstch unter einander und waren der Meinung, daß sienichts ohne den Kardinal Poi tvcarrero vermögten, derim Staatsrarh für zwey galt und Durch seinen StandDer erste Gewiffensrath dcö Königs war.

Man versicherte sich auch dieses Mannes und dieganze Verhandlung ging vor sich, ohne daß der Kö-nig