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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
Seite
192
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gen seine Beschützer hatte und nach mehr, das Bedürfnißeiner Unterstützung, schloß ihn immer mehr an sie an;und das war der Mann, durch welche» der ChevalierLorraine die Einwilligung des Herzogs von ChartrcSzu der bewußten Vermählung erhalten wollte.

xvm.

Er überredet den Herzog von Chartres einelegirimitte Tochter Ludwigs xiv zuheirathen.

Nachdem sich Dubois das Vertrauen des jun-gen Prinzen erworben, war es ihm leicht, dem un-erfahrenen unkundigen Jüngling eines ThcilS vor sei-nem Vater und dem Könige Furcht einzuflößen, an-dern Theils seine Einbildungskraft mit den reizendstenAussichten zu erfüllen. Alles, was er bewirke» konn-te, ging indessen nur darauf hin, eine abschlägigeAntwort zu verhindern; aber das war schon hinrei-chend, um das Unternehmen glücklich auszuführen.Der Äbbe DübviS sprach mit dem jungen Herzogenicht eher davon als zuletzt, wo die Sache rwr sichgehen sollte. Monsieur war schon dafür gewonnenund sobald der König von Dübvis Antwort hatte, eilteer die Sache zu beschleunigen. Einen oder zwey Ta-ge vorher bekam Madame Verdacht; sie sprach des-wegen mit ihrem Sohne und schilderte ihm die Schimpf-lichkeit dieser Heirath mit der ganzen Starke ihrer Lei-denschaft; er gab ihr sein Ehrenwort, daß ernicht darein willigen wolle- Aber indem er zwischender Liebe zu seinem Lehrer und der Liebe zu seiner Mut-ter, zwischen Abneigung auf der eine» und Furchtauf der andern Seite hin und her schwankte, wurdedie Vermählung zu Stande gebracht.