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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
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ne eigne Zsrt sich zu rochen (die er Mehrmals ausübte undbey welcher sich ein Privatmann sehr schlecht befundenhaben würde) für ein Erforderniß seiner Größe.

Er war entsetzlich hark und böshaft, in jederRücksicht; jedermann gefährlich und allgemein ge.sürchrer. Selbst seine Freunde waren Nicht vorihm sicher, bald kränkte er sie durch die äussersie Be-schimpfung, bald durch grausame Scherze , die er ih.neN inS Gesicht sagte, und durch satynsche Liederchen,die er aus dem Stegreife machte lind die noch grausa.Mer gerade aufs Fleck trafen. Freunde hatte er eigent-lich nicht, sondern bloß vertraute Bekanntschaften, mehrkenrheilS sonderbar gewählt und niedrig, wie er selbst,soweit ein Mann von solchem Range seyn kann.Seme angeblichen Freunde flohen ihn, er verfolgte sie,Um nicht allein zu seyn; wenn er bey ihnen einmalGesellschaft witterte, so trat er plötzlich unter sie undMachte ihnen Vörwürfe/ daß sie ihn ausgeschlossen hät»ten. Ich habe mehrmals Hrn. von Metz, Hrn. vonCastries und andere in dieser Verlegenheit gesehen.

Vermöge dieser bösartigen Natur mißhandeltetzr iMS, wvs ihm vorkam, freute sich was ihnunerträglich machte herzlich darüber und wennMan den Ausdruck von einem Prinzen von Geblütbrauchen darf, Mir jener Art von Insolenz, die mehrgegen dtn Tyrannen als gegen seine Tyrannei) Ab.scheu erregt. Seine häuslichen Verdrüßlichkelten,die ewigen Stacheln einer wücheNden Eifersucht, dieer unaufhörlich ausbrechrn ließ, aber ohne Erfolg,dek ewige CoNtrast ehelicher Liebe und Wuth, die ohn.Mächtige Leidenschaft eines rasenden fassungslosen Ge-wächs, die verzweisiungsvvlle Furcht vor dem Könige,der Aerger, den Prinzen von Conti in dem Herzen,hurch das Unheil und Betragen seines eigenen Vaters

vor