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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
Seite
134
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aber es gelang ihm nicht. Er gerieth kn die äußersteWuch und ging weg nach Villers- Cotterets.

Naclwem er seinem Zorne gegen den König undMadame freyen sauf gelassen hatte, weiche letztere im»mer dagegen protestirtc, daß sie daran Schuld gewesensey, war er müde wegen einer Sache, die ihm öffent-lich zur Schande gereichte, den Mißvergnügten zuspielen. Auch der König war übrigens bemüht ihn zuberuhigen. Er erhielt Geld, Complimente undFreunvschaftsbezeugungen und kam, wiewohl daSHerz voll Galle, an den Hof zurück- Nach und nachaber gewöhnte er sich wieder auf den vorigen Fußmir dem Könige und Madame zu leben.

Der erste Stallmeister von Monsieur, D'Effiak,ein Mann von unternehmendem Geist, und der Capi--län seiner Garde, der Graf von Benvron, ein Mannvon angenehmem einschmeichelndem Wesen, der aberbey Monst ur eine Rolle spielen wollte, und sich vonihm zu bereichern suchte (er war als ein jüngererBruder aus der Normandie sehr arm), standen mitd>m Chevalier von Lorraine im genauesten Verhälcniß.Seine Entfernung war für ihre Absichten sehr »ach-theilig und sie fürchteten, daß ein anderer des Cheva-liers Stelle einuehmen möchte, dessen sie sich nicht sogut bedienen könnten. Aber alle drei) hatten keineHoffnung, daß das Exil aufgehoben werden würde,sie fürchteten im Gegcntheil alles, da Madame dievolle Gunst des Königs besaß. Diese fing jetzt sogaran, au den Staarsgeschäfcen Theik zu nehmen. DerKönig hatte sie mit geheimnißvollen Aufträgen nachEngland geschickt, die sie nach Wunsch ausgerichtethatte, und eben war sie von der Reife triumphirenderals je zurnckgekommen. Sie war noch jung (imIunitts 1644 geboren,) war ganz gesund und be-