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Madame Scarron machte also hier Bekannt,schäften aller Art. Demungeachtct sah sie sich bcy demTode ihres Mannes gezwungen, ihre Zuflucht in dasArmenhaus des Kirchssircngels St. Eustache zu rieh-,men, wo sie mit ihrer Magd eine Stube in einem emgen Winkel bewohnte. Doch ließen sie ihre Reizenicht kgnge in dieser Dunkelheit schmachten, Wllars,der Vater des Marschalls dieses Namens, Veuvron,der Vater von Harcourt und die drei) Villarceaus,waren ihre treuesten Anbeter, und noch mehrere an-dere unterhielten sie. Dadurch kam sie wieder em-por und fand nach und nach in den Hotels Albret undRichelieu und in andern Häusern Zutritt. In diesenHäusern war sie aber nur für die Gesellschaft undwurde zu mancherley gebraucht; bald mußte sie Holzfodern, bald fragen, ob das Esten bald käme, balyob der Wagen des und des zurück wäre und der-gleichen : denn damals kannte man die große Bequem-lichkeit der Schellen noch nicht. In diesen Häusernnun, besonders in dem Richelieu'schen Hotel, nochMehr aber in dem Albret'schen, wo der Marschall eingroßes Haus machte, machte Madame Scarron ihremeisten Bekanntschaften, die ihr nachher so viel gehol-fen haben. Unter diesen spielten die Marschälle Vil-lars und Harcourt, mit Hülfe ihrer Väter, und vorherVillars, der Vater des Marschalls, große Rotten. DieHerzogin von Arpajon, Venvron's Schwester, wurde da-durch wider Verhoffen Hofdame der Gemahlin des Dau-phins Prinzessin vyn Baicrn , als die Herzogin vonRichelieu starb, die aus derselben Ursache erst Hofdameder Königin und hernach wegen des erworbenen Zu-trauens Hofdame der Gemahlin des Dauphins gewor-den war. Hier wurde der Herzog von Richelieu aufleichte Kosten Hofcavaljer und erhielt für diese Stelle vonDangeau 500,000 LivreS welcher dadurch sein Glück
mach-