um die Staatsverwalt. Ludw. XIV. XXIX
noch vielen andern, welche bis jetzt eine Menge Men-schen, selbst Frauen und Kinder, beschäftigen, unömit der Bevölkerung das Vergnügen vermehren.
Um diese Manufakturen bey ihrer ersten Ein-richtung zu ermuntern, war Coldert zu gewissenVervoten genöthigt. Aber auch diese erschienen,wie Einrichtungen eines Vaters, welcher die Kräfteseiner Kinder kennt und sie durch leichten Zwangaufmumern will, bey ihren eigenen Fähigkeiten Hül-se zu suchen. Nicht durch bleibende, strenge Berau-bungen wollte er Frankreich zum Gipfel seines Glücksführen. Er verstand es gut, daß die Franzosendurch die Natur zum Vergnügen gereizt sind. Soungern er es sah, wenn uns Italien Gold und Sil-berstoffe lieferte, so verbot er doch den Reichennicht, sie zu tragen; nur dieß gestattete er nicht,daß man davon mehr, als die ersten Materialien,welche uns abgingen, nach Frankreich entführendurfte, und nun machte er die Verarbeitung dersel-ben zu einer Aufgabe für den Witz und Erwerbfleißder Nation, der Geschmack für Zucker und Taffeswurde in Europa allgemeiner; Colbert seht diesemVergnügen kein Gebot- entgegen, aber alle Mühewendete er an, um die Tolonien zu erweitern unözu beleben. Besonders pflegte er die wichtigstevon allen, die von St. Domingo, deren Größeer ahndete; er sann auf Gesetze, um sie für immekan die Hauptstadt zu knüpfen. Es zeigte sich eineneue Lüsternheit. Man wollte Thee, und diesttt
siebt