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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
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Colberts Verdienste

Theile der Ausgaben mit großer Sorgfalt. Aber,welche zum Wohl der Gesellschaft nichts beitrugen,schienen ibm eine Ungerechtigkeit. Er kämpfte gegensie. Nur die Ausgaben, welche den Frieden, dieOrdnung und die Sicherheit des Reichs erhaltenkonnten, hätte er mit Vergnügen beibehalten. Vonjener Kärglichkeit, welche die Talente muthlos macht,war er eben so weit, als von der verschwenderischenFreigebigkeit entfernt, welche das Laster antockt.Uebrigens war er gegen den Glanz des Hofs unddie Pracht des Throns nichts weniger, als gleich-gültig. Ohne Zweifel hielt er diese für unentbehr-liche Mittel, die Menge zu beherrschen, welche nurnach sinnlichen Eindrücken zu urthcilen pflegt. Ger-ne umgab er deswegen dem Souverain auch mitdem Schimmer jener vorübergehenden Majestät,welche doch ein Theil seiner Macht werden kann.Dagegen wachte er über jene Menge von Mißbräu-chen der Eigennützigkeit, die sich zwischen den Zweckund die Mittel zu stellen pflegen.

Me diese Einrichtungen waren die Resultateseines richtigen Nachdenkens und seiner festen Be-harrlichkeit. Er zeigte den Inhalt seines Geistesdurch die Wirkungen, von welchen Macht und Reich-thum des Staats abhängt. Seinen durch die Thatselbst dargelegtcn Einsichten verdankt Frankreich undEuropa das erste volle Licht über diese wichtigenGegenstände. Die Schriftsteller sind hinten nach

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