. 4 l?
^ »> t,>
l«.r;kk> Lk)'L«I.'"V pll
! ^>'!l»lS.
' 8 rch,« «b«
-ttilll tllMiltü!t>r
^jM.
i
-,lhk!-
^»clü'i
t»z n"
F-<r
P
Botschafterin gebührt) unten an; ist solche aber nureine Cammcrftau oder ein adelich Fräulein, so setzensie sich in den Schlag auf ein Bänkchen, und lassenden untern Platz leer» Wenn der Wagen der Bot-schafterin in den Hof zu Versailles einfährk, steht mannicht im Gewehr, indem diese Ehre nur denen, so ei-nen Charakter haben, erwiesen wird. Bcy dem Bot-schaftersaal steigt man ab, und nachdem die Stundevon dem König und der Herzogin von Burgund be-stimmt worden, giebt der lntroäucteui der Botschaf-terin die Hand, und führt sie zu der Herzogin; dasFrauenzimmer, so die Botschafterin begleitet, undkeine Standspersonen sind, bleiben in dem Saale, diejioerey aber und des lutroäuctsurs Leute gehen vorihnen her, bis zu dem Zimmer der Herzogin von Bur-gund. Während des Vorbcygehens stellt sich dieWache nicht in die Ordnung, es kömmt auch keinOssicier sie zu empfangen. Die Doms «ikonneur derHerzogin empfängt die Botschafterin in der Mitte deSVorzimmers, grüßt und küßt sie, und nimmt sie Her-der linken Hand, welche der Introänc'.eur sogleichgehen läßt, und sich darauf zur rechten wendet, auchimmer etwas voraus geht, bis in den Cirkei, wo siealle drei) cintreten. Wenn die Königin oder Herzoginvon Burgund blies ci'konneur oder unverheyrathetLHof-Osmes haben, begleiten sie die vrnne ct'bonneurzum Empfang der Botschafterin, und küssen selbigeebenfalls; man prätenvirt sogar, daß nachdem dietiües ci'konneur bey der verstorbenen Königin abge-schaft worden, die vames ctu kslsis, so nicht Herzo-ginnen waren, die Dame ä'Irouneur begleitet haben;es sey aber diesem wie ihm wolle, so ist e§ heutigesTags abgebracht. Alles, was von der Herzogin vonBurgund gemeldet, wird auch eben so, wenn eine Kö-nigin von Frankreich vorhanden, gegen sie, und vonDeukwurvlgk. XXIV, L>d» D d ihr