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Hof-Vames,'befinden sich NN der Seite ein wenig zurück,die Fürstinnen aber und Herzoginnen sitzen von beydcnSeiten aus ihren gewöhnlichen TabourecS. DieEdelieu»re der) Botschafters treten bis in Las Zimmer ein, wo derCirkel rst, nahe dabey aber, oder wo er sich ansangt,bleiben sie stehen. Nach gemachten Reverenzen nähertsich der Botschafter zu der Herzogin, und bleibt derIntrociucreur, so ihn allein führt und präsentirt, hinterdem Botschafter einen Schritt zurück. Sobald dieHerzogin seiner ansichtig wird, erhebt sie sich von demSessel, und bleibt wahrend der Audienz allezeit sieben.Wiewohl der Botschafter Zeit seines ComplimemS dasRecht hat, sich zu bedecken, so erfordert doch die Höf.lichkeit, sich dieses RechrS nicht zu bedienen, welchesin keine Conscguenz gezogen werden kann, da unwider-sxrechlich ist, daß wenn man das Recht hat, bedecktmit dem König zu reden, man auch solches habe, denHut vor der Königin aufzusehen. Nach verrichtetemCompliment begicbt er sich mit Z Reverenzen zurück,und nimmt dabey in Acht, sich nicht eher umzukehren,bis Laß er der Herzogin aus dem Gesicht ist. DieAudienz bey der Mariinus Herzogin von Orleans wirdauf gleiche Weise gehalten. Bey der Herzogin vonCKsrrrss aber wird der Botschafter von der v^rns'«l'bonileur bey der Thüre außer dem Zimmer empfan-gen, welche ihn küßt, und »ach geendigter Audienz wie-" derum bis au den Ort führt, wo sie ihn empfangen hat;dergleichen Gruß mir dem Kusie giebt der Hwbaü-Meurauch der Herzogin ihren l">es wenn deren
vorhanden. Die Herzogin macht Z oder 4 Schrinedem Botschafter entgegen, welcher sie küßt, und thut siewiederum so vieler,» hernach, wann er sich beurlaubet.
Nach allen geendigten Audienzen kehrt man in denBotschafters««! zurück, wo man wartet, bis das Essen
auf»