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Zweyte Abtheilung, Vier und zwanzigster Band (1802)
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der Lreture ergeben, emsig in seiner Arbeit, von ziem-lichem Verstände, hmterhaltend, zornig, schlimm,nicht leutselig und sehr wenig beliebr. Dessen kelbs-Consti'tucion will dem Vernehmen nach keine große8ucceichk)n versprechen. Derjenige, dem er am meistenLiebe erzeigt, ungeacht allen Verbots, ist der Erchi-schoss von Cambray, welcher sein pri>ec«!,,wr gewesen,und halten die meisten dafür, daß was noch an seinerNatur zu corrigircn gewesen, von dem Erzbischoff'vonCambray sey verbessert worden.

Von dem O»c ci'änjou, so in dem ryten Jahreist, scheint es, daß man bis clsw vielmehr sagen kön-ne, er sey ohne große Untugenden, als daß er sehrtugendsam sey. Er ist still, eingezogen, von wenigenReden, und weiß ich nicht, ob es ein Lochpruch ist,

' was der Duc cle Lesuvillier von ihm gesagt: er seyeallezeit untadelhaft gewesen, weswegen sich Frankreichvon ihm allezeit einer blinden Depenvcnz zu getrostengehabt; welches denn auch eine unter den großen Ur-sachen gewesen seyn mag, das Spanische Testament zuacccptiren.

Der Duc kle Lerri im l6ten Jahre seines Altersscheint der zu seyn, auf welchen das Französische Volkam meisten zu hoffen; seine bisherige Starur ist klein,dick und untersetzt, von einer großen lebhafrigkcit,freundlich und leutselig; seinen Bruder liebt er nicht,und giebt zu erkennen, daß er schwerlich eine Ober-Herrschaft tragen könne, so daß es ihm hark fallenwird, unter seines altern Bruders Gehorsam zu le-ben; sonst muß ich gestehen, daß keiner von der Kö-niglichen Familie mir mit mehrerer Art geantwortethätte, als er.

Der