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gang über k>le Achtung und Freundschaft, welche der Ku«fürst für meine Person hätte, sagte er mir: sein Herr könnedas Interesse des Kaisers und des von allen Seiten ange<griffencn Reiches nicht aufgcben; er habe ihm daher befohrlen, zu mir zu gehen und mir zu erklären, daß er wünschte,ich möchte binnen drei Tagen München, und sobald als müg«lich seine Staate» verlassen- Zch sagte ihm, ich könntenicht glaube», daß dicß wirklich der Befehl des Kurfürstensey, dessen er unwürdig sey, und übrigens behandelte ichHerrn seydel mit aller der Achtung, die er wegen seines Herrnverdiente. Ich ging scgletch zum Kurfürsten und verlangteeine Audienz. Er schlug ste mir ab, aber endlich verlangteich sie in einem Tone, dem man nicht widerstehen konnte;man führte mich in sein Kabinct und ich sprach nun zumKurfürsten mit aller der Heftigkeit, zu welcher mich dieAeußerungen des Kanzlers berechtigten.
Er gestand nickt zu, daß er mir habe sagen lassen, ichsollte in drei Tagen München, und sobald als möglich seineStaaten verlassen. Ueber das Uebrige sprach ich mit allerStärke, die mir die Sache gebot. Zch fragte den Kurfür-sten, ob er Ursache habe, mit mir unzufrieden zu sepn, undich wollte lieber daß die unwürdige Art, mit der er mich be«handelte, mir persönlich gälte, als dem Gesandten Ew. Ma«jestät. Er sagte mir viele Artigkeiten; übrigens habe sichaber das Reich erklärt. Ich wandt ihm ein, daß es nichtso wäre, und daß der Kurfürst von Brandenburg selbst demKardinal Fürstenbcrg geschrieben habe, er würde sich nichterklären; und ich könnte nicht glauben, daß er den gethanenSchritt ganz überlegt habe: ich, für mein Thetl, wäre darüberbillig erstaunt; ich bäte untcrthänig, er möchte seinem Kanzrler sein Betragen verweisen: denn ich hoffte, daß er dieunwürdige Art, mit der er sich gegen mich betragen, nichtS»t heißen würde. Endlich, nachdem er mich aufmerksam»«gehört hatte, ging er, ohne etwas zu antworten, ausdem Käbinet, stieg auf den Dock einer Kutsche und jagtemit seinen Hofleuten davon.
Der Oberkammerherr hat mir so eben sagen lassen, erhabe etwas mit mir zu sprechen, ob ich nicht an den Hofkomme» wollte. Ich habe ihm sagen lasse», ich hätte G«schäfte, wenn er aber zu mir kommen wollte, so erwartete
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