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Zweyte Abtheilung, Vier und zwanzigster Band (1802)
Entstehung
Seite
162
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trauen, mit welchem Eie mich beehren, nie verletzen. Undso bleibe ich auch immer fest überzeugt, daß ich in der Hoff-nung auf die Gnade Sr Majestät und Ihre gütige Pro,tection nicht werde getäuscht werden. Ich bin mit allerschuldigen Liebe und Hochachtung u. s. w.

Brief des Hrn Marquis von Villars an den König.

München, d. 2i. Januar, 1688-

Sire,

Ich habe die Ehre, Ew. Majestät zu melden» das; derKurfürst sich über den Pabst beklagt hat, über die Acußermi,gen, die ec in Rücksicht seiner gechan habe,, und wozu ihndie kaiserlichen Spione, unter andern ein gewisser PaterHippolytus, der sich für einen Heiligen ausgiebt, verleitethätten. Letzterer hak vom Kurfürsten viele dumme Redengeführt, und es hätte nicht viel gefehlt, so hätte ihm derKurfürst Stvckprüget geben lassen.

Brief des Königs an den Hrn Marquis von Villars.

Versailles, d.2Z. Januar, 1688 -

Herr Marquis von Villars fahren Sie so fort und wen,den Sie alles an, was Sie können, um den Kurfürstenfür uns zu gewinnen und zu verhindern, baß er sich mit demWiener Hofe nicht enger verbindet.

Brief des Hrn Marquis von Villars an den König.

.... d. 2z. October rsss.

Sire,

Der Kurfürst sagt mir, man müsse den Kaiser kennen»wie er ihn kenne. um den Gründen Glauben beimessen znkönnen, die ihn vom Frieden mit den Türken abgehaltenhaben: mir, der ich in Wien gewesen sey, könne es nichtso sonderbar Vorkommen. Es hätten nämlich Mönche demKotier prophezeiet, daß dis Kaiserin schwanger werden und