Bitten Maphee's bas Fräulein von Seffeta zur Gemahlindes DauvhinS als Kammerfrau. Frau von Smicony hatmir gesagt, daß sie nie ihre Eltern gekannt habe und michvon ihrem Adel nicht versichern könnte; sie habe gehört, siemären von Adel, sie habe aber von der ganzen Familie nie,wanden gekannt als eine Vaters'Schwester des FräuleinSvon Seffera, die in dem Dorfe Louy an einen ziemlicharmen Mann, der sich für einen Edelmann ausgegebcn habe,verheirathct gewesen sey. Frau von Smicony hak sich er,bvnn sie wollte an den Geburtsort des Fräuleins schreibenund sich nach ihrem Stande erkundigen. Zchthat, als lägewir nicht viel daran, um der Fra» von Smicony, die oftan die Gemahlin des Dauphins und an Fräulein von Lef»fera schreibt, nicht Veranlassung zu geben, ihnen von mei,„er Neugierde zn schreiben. Indessen, um den, Befehl SrMajestät nachzukommen» weicher will, daß ich Mick deswe»zrn erkundigen soll, ohne dock die Absicht rrrathen zu lassen,werde ich in einigen Tagen Mittel finden, mehr Nachrichtdarüber einzuholen. Der Bruder des Fräuleins von Seffetaist Rath zu Slraßburg. Ais ich mit dem Kmfüriien dortwar, sagte mir Frau von Smicony, sie hätten höchstenssieben bis acht tausend Liv. Vermögen in dem genanntenDorfe. Dieß, Herr Marquis, ist alles, Wort für Wort,was mir Frau von Smicony hat sagen können, welche dieeinzige Person ist, die mir hierüber Auskunft geben kann.Wae den Befehl betrifft, den Sie mir geben, von allemtreuen Bericht zu erstatten, so nehme ich mir die Freiheit,Ihnen zn sagen, daß es mein erster Grundsatz ist, immerdie Wahrheit zu sagen, wie ich sie weiß. Ich weiß wohl,daß viele Ambassadeurs Nachrichten zu geben pflegen, diemehr so sind, wie man sie wünscht, als wie sie in der Wirk,Uchkeik sind. Sie haben den Grundsatz, daß es der sichersteWeg ist, angenehme Nachrichten zu schreiben; und wennman sie in der Folge nicht bewährt findet, so entschuldigtmau sie mit ihrem guten Willen, daß sie Dinge geglaubthabe», die sie wünschten. Ich habe selbst von erfahrnenLeuten gehört, daß man auf diese Akt besser, als auf jedeandreAn, die Gnade des Hofes erhalten kann. Dewuugeachr^ M, Herr Marquis, werbe ich nie so handeln; UM' wennich alle Mühe angewandt habe, um nicht himergangen z»Werden, werde ich auch Sic nie hmtergehen und das Zu-N. Denkwürdlgk, XXIV. Ld. L trauen.
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten