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Zweyte Abtheilung, Drey und zwanzigster Band (1802)
Entstehung
Seite
109
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Indien, in Zeit von zwei Monaten, zu entsagen.

, Auch behielten sie sich außerdem noch andere Fo-! derungen bevor, die sie machen würden, wenn alle! diese Bedingungen erfüllt seyn würden. Nach demBeispiel der Holländer verlangte jeder ihrer Mur-ten, unter dem Borwand einer Barriere, ein Stückvom Französischen Lande.

Durch den Frieden von Utrecht erhielt der KönigLille und waö dazu gehört, Aires, Bethune und Saint-venant. Es wäre zu wünschen gewesen, daß sie nichtdie Demolition der Festungswerke zu Dünkirchen e-kostet hätte; allein ohne diese nachtheilige Bedingungwar es unmöglich, England von seinen Miirten los zumachen, und der Friede konnte nicht zu stände kommen,wenn der König nicht Mittel fand, die Verbindungdieser Krone mit so vielen Feinden von Frankreich ab,zubrechen.

Der, besonders von Großbritannien, begünstigteHerzog von Savoyen erhielt, aus Rücksicht gegen diedringenden Vorstellungen dieser Prinzessin, die Festem»gen Exilles und Fenestrelles, deren er sich bemächtigthatte, und das Thal vou PragelaS. Allein die Mo-narchie von Spanien, der Gegenstand und Preis eineszwölfjährigen blutigen Krieges, wurde dem KöniglichenHanse erhalten, so wie die Rechte der Nachkommen deSheiligen Ludwigs von so vielen Mächten nnd Natio-nen anerkannt wurden, welche sich verschworen hatten,den König Philipp zu zwingen, von dem Throne herab-! zusteigen, auf welchen ihn Gott gesetzt hatte.

Der Kaiser verlängerte den Krieg bis zum Jah-re 1714; aber da er nicht im stände war, ihn längerfortzusetzen; so Unterzeichnete er, und nach ihm dasReich, die von dem König angegebenen FriedenSbedin-

gungen,